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MONT ROTUI

21.10.2016 Florian Mont Rotui ist der heilige Berg von Moorea - also muss ich da natürlich rauf. Um 10:00 Uhr verabschiede ich mich mit dem Dingi und motore auf die andere Seite der Bucht. Nach einigem Durchfragen finde ich den Pfad. Er geht steil bergauf, über Felsen, rutschiges da bröseliges Erdreich und durch Gestrüpp. Es ist mühsam, aber ich kämpfe mich nach oben. Auf diesem Grad führt der Pfad Der Blick ist gewaltig. Unser Ankerplatz. Nach 1:13 Stunde stehe ich dann endlich am Gipfel und bin ziemlich fertig; Höhe 873 m.  Dafür werde ich mit einem fantastischen Ausblick entschädigt. Drum geht man ja auf einen Berg - um hinterschauen zu können. Von links Opunohu Bay nach rechts Cooks Bay Nach 10 Minuten Pause, 2/3 Wasserflasche und einem Müsliriegel (der im Mund irgendwie immer mehr wird und ich fast nicht schlucken kann - wer produziert so was??) steige ich wieder ab; Martina hat für 14 Uhr das Mittagessen angesetzt. Beim Abstieg rutsche ich mehrfach auf dem Erdreich aus - ich ...

AUF NACH HUAHINE

Martina Mit einem Tag Verspätung hat der Wind heute Nacht mit gemütlichen 10 Knoten zu blasen begonnen. Somit steht einer Weiterfahrt heute Abend nichts weiter im Wege. Vor uns liegen ca.80 Seemeilen bis Huahine und die sind am besten mit einer Nachtfahrt zu bewältigen. Wir werden also zwischen 16 und 17 h Anker auf gehen und dann sollten wir gemütlich morgen Vormittag ankommen. Somit bleibt am Vormittag noch genug Zeit, um Muscheln und Schnecken suchen zu gehen. Gemeinsam mit Dagmar von der SY Cinderella schnorcheln wir zum Außenriff. Ich finde doch tatsächlich einige nette Exemplare die noch gesäubert werden müssen, und dann werde ich sie euch zeigen.  Ach ja, seit Tahiti haben wir ein Haustier, eine nette kleine Krabbe am Ruder. Bin schon gespannt ob sie mit uns nach Huahine will. Florian musste am Vormittag noch unbedingt auf den 899 m hohen heiligen Berg Mooreas Mont Rotui. Er kam mit zerkratzten Beinen und völlig fertig um 14:30 Uhr am Schiff an. Jetzt schläft er und dann geh...

WIEDERHOLUNGSTÄTER

Martina Wir haben uns noch gestern am Nachmittag an die Nordseite von Moorea verlegt, da wir von hier einen besseren Start nach Huahine haben. Ja, unser Plan auf die Australs zu segeln geht wegen der momentanen Windverhältnisse nicht. Und wir wollen auch nicht ewig herumwarten, sondern neues entdecken. Unser Ankerplatz bei den versenkten Tikis bringt uns gerade einmal 1 m Wassertiefe unter dem Kiel. Macht mich etwas unruhig, aber die erste Nacht war gut. Nachdem wir nun unweit des uns schon bekannten Rochen- und Haitauchplatzes sind, statten wir den "Fischerln" wieder einen Besuch ab. Wir erfreuen uns an dem Unterwasserleben und entdecken leider auch einige Haie mit Verletzungen. Einer mit einem Köder-, der andere mit einem Angelhaken und 3 Meter Angelschnur im Maul, und ein weiterer mit einer 10 cm langen Schnittwunde am Kopf.

ALLES BIO

11.10.2016 Florian Wir sind heute auf die andere Seite der Lagune getuckert. Tahiti bildet den Hintergrund. Es sind zwar nur 2 Seemeilen doch nun liegen wir vor dem Sofitel Resort - die haben sich auch keinen ganz schlechten Platz ausgesucht, um ihre Gäste zu verwöhnen. Nur die Inselstraße gleich hinter der Anlage ist störend. Beim Laufen bin ich durch den Hintereingang und durch die Anlage gelaufen - scheint nicht viel los zu sein und die goldenen Zeiten hat das Resort wohl auch bereits hinter sich. Aber womöglich bin ich ja bereits zu sehr verwöhnt von schönen Landschaften. Im Wasser schwimmen täglich Pflanzen, die vom Riff abgerissen werden. Sie sehen aus wie Bockerl und sind auch so groß und eignen sich wunderbar zum Unterwasserschiff putzen, das sie eine harte Oberfläche haben - also eine BIO Reinigung für unser Unterwasserschiff. Ich habe natürlich ganz vergessen meine  neue Ukulele vorzustellen. Meine alte habe ich beim Heimaturlaub an meinen Bruder abgetreten. Die neue habe...

MOPEDAUSFLUG

Martina Der Wind ist im Moment komplett eingeschlafen. Es gibt auch die nächsten Tage kein Weiterkommen unter Segel. Eine gute Möglichkeit Moorea zu erkunden, denn im Juli haben wir mit Nancy nur einen sehr kleinen Teil der Insel kennen gelernt. Wir fahren mit unserem Dingi in die kleine Marina Vaiare und spazieren zum Anleger von “Point Airau“. Das ist der große Fähranleger für die stark frequentierte Strecke zwischen Papeete und Moorea. Gemeinsam mit der Mannschaft von der SY Cinderella mieten wir drei Mopeds und starten unsere Rundfahrt im Uhrzeigersinn. Zuerst fahren wir zu dem kleinen Ort Afareaitu, von dem man dann in 30 Minuten zu einem Wasserfall spaziert. Auch dieses Mal erfreuen wir uns an dem kühlen Süßwasser und ich wasche mir unter fließendem Wasser meine Haare. Erfrischt und sauber schlendern wir den netten Weg durch den tropischen Wald zurück, und kommen an einem lieblichen und gepflegtem Garten vorbei. Eine Frau sitzt an ihrem Freiluftofen und beginnt gerade ein Feuer z...

PIZZASERVICE

Florian Übrigens war meine Zeit 4:54 min über 1500 m; nicht berauschend, aber für einen Segler o.k.; und zu den weiteren Meetings bin ich auch gleich eingeladen worden. Von Samstag auf Sonntag war ein riesiger (fast) Vollmond. Wir sehen ja nun wunderschön von Moorea hinüber auf das nächtliche Tahiti, neben dem der Mond aufgeht. Es sind intensive Diskussionen darüber entstanden, ob der Mond nun als leere Schale beginnt und sich bis zum Vollmond auffüllt und anschließend wieder nach unten "ausrinnt", sodass er vor Neumond ein rundes Dach bildet. Wir werden das beobachten und berichten. Jedenfalls "liegt" unser Mond; es sei denn es ist Vollmond wie gestern. Heute Sonntag gehen Martina und ich schnorcheln. Martina beginnt ihre Karriere als berühmte Schnecken- und Muschelforscherin - und wir finden auch einige schöne Exemplare, obwohl die Unterwasserwelt hier nicht sehr berauschend ist. Am Abend betätigt sich Martina als Pizzabäckerin und es gibt ein Pizzalieferservice a...

NACHTFAHRT

Florian Um 5:30 Uhr ist Tagwache, da ich noch Baguettes kaufe und vor allem mein Wellenreitbrett von Poline hole, doch dann ist Klar Schiff" und es geht Anker auf. Zunächst wollen wir mit der CINDERELLA in einer Nebenbucht Wale schauen, doch außer eine große Schule Delphine lässt sich nichts blicken. Mangels Wind motoren wir also Richtung Ostküste Moorea. Auf einmal sichte ich vor uns die Fontäne eines Wals und dann auch noch eine mächtige Schwanzflosse. Martina zischt mit der Kamera aufs Vordeck und wir nähern uns vorsichtig. Zwei Buckelwale spielen im Wasser und klatschen immer wieder mit der Schwanzflosse aufs Wasser. Einer springt sogar als ganzes aus dem Wasser und klatscht mächtig wieder hinein. Ich glaube sie versuchen dadurch Parasiten an ihrer Haut loszuwerden. Jedenfalls bietet sich uns ein tolles Schauspiel. Dann sind sie wieder weg und wir motoren weiter in die Baie d´Aferiaitu. Wir wollen bis Nachmittag warten und dann über Nacht 90 sm nach Huahine segeln. Wenn der Wi...

SHRIMPS;SHARKS AND STINGRAYS

Nancy We awake to a gentle breeze on a calm  morning  in Opunohu Bay that raises the hopes for a new mooring near the lagoon with the stingrays and sharks.   After another gourmet breakfast on board, Florian and I go off in search of fresh shrimp at the farm we passed on our hike yesterday.   We arrive just as they are harvesting shrimp from the pond with 6 month old shrimp.  The 7-inch shrimp seem to know what is ahead for them and they jump more than a foot above the surface of the water to escape the nets.  The shrimp are transferred to two large basket that are carried  in a wheelbarrow to roadside market. We are allowed to make our purchase from catch for the week – 350 kilos. The price was $2600 PF ($26 USD) per kilo.  One kilo is enough for the three of us and off we go, back to the boat with our treasure. We start up the engines and motor out of the protection of the bay and explore the possible moorings on the north shores of Mo...