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Posts mit dem Label "Union Island" werden angezeigt.

LIMIN´

Martina Also in der Karibik wird nicht "gechilled" sondern "gelimed". Das hat uns die Jugend schon auf Grenada erklärt. Ich habe mir das heute zu Herzen genommen, und während Florian sich mit seinen Halsen abgemüht hat, habe ich gelimed. Wirklich sehr nett, auf großen Doppelbett Strandliegen oder in der Hängematte mit cooler Musik, einfach nichts tun. Die Kiter sind auch eine sehr nette Gruppe, zwar fast alle um einiges jünger als wir, aber das macht nichts. Einer kam zu mir, und hat mich gefragt ob der Surfer mein Mann ist, denn er hat ihn ein paar Mal fluchen gehört. Ja, auch auf diese Weise werden die Leute auf uns aufmerksam und wir kommen ins Gespräch. Viele sehen unsere Reise mit großem Respekt und die Meisten bewundern uns den Atlantik nur zu zweit bezwungen zu haben. Erst vor ein paar Tagen trafen wir ein sehr nettes deutsches Ehepaar, die wir schon von Barbados kennen, sie erzählten uns von einem Pärchen, die heuer zum dritten Mal den Atlantik überquert hab...

WINDSURFEN

Florian Endlich und erstmalig auf unserer Reise packte ich heute meinen Windsurfer aus. Mit dem Dinghy ging´s schwer beladen mit sämtlichem Zubehör in die Lagune zu den Kitesurfern. Das Zusammenbauen war die erste Herausforderung, da ich das Ding überhaupt erst einige Male und zuletzt vor knapp zwei Jahren in Kroatien zusammengebaut habe. Zum Segeln viel Wind ist zum Surfen wenig Wind, also großes 7,2 m² Segel aufgezogen und dann der erste Versuch. Mein Surfer ist nur 2,9 m lang und ein „Floater“, man kann darauf also nicht stehen, wenn man nicht entsprechend schnell vorankommt. Leider war der Wind zu schwach, und so bin ich bald verhungert und vom Brett gefallen. Irgendwie habe ich in einer Böe doch einen Wasserstart geschafft (aufziehen mit der Startschot ist nicht möglich) und bin ganz gut gefahren – auf einmal – peng und ich liege im Wasser; Diagnose – Gabelbaum am Mast aufgegangen. Das alte Material ist leider schon so weich, dass es die Belastung nicht mehr wirklich aushält. Glüc...

41 MINUTEN

Martina Heute hatten wir wieder Zeit um die Insel zu erkunden. Rasch das Fahrrad ins Dingi und ab die Post. Zuerst Richtung SW steil bergauf, mit herrlicher Aussicht über unsere Ankerbucht, dann weiter nach Ashton, hier gibt`s wirklich gar nichts, 4 Minimarkets, ein Guest House, und Ziegen. Es ist sehr, sehr einfach, aber trotzdem sehr sauber. Die Menschen pflegen ihre "Häuser und Gärten" auf den Straßen gibt es kaum Mist, das könnten sich die Italiener etwas abschauen. Danach ging es auf die Nordseite zum Big Sands Beach, vorbei am Salzsee und  traumhaften Blick auf unser nächstes Ziel die Insel Mayreau. In 41 Minuten reine Laufzeit - abgesehen von den vielen Photostops - waren wir wieder in Clifton Harbour. Wir erfrischten uns mit einem Bier in der Strandkneipe, neben uns 6 Belgier von einem Männertourn, na danke, die waren schon streichfähig. Noch schnell ab ins Wasser und dann zum Valentinstag ein nettes Abendessen. Heute hab ich`s nicht mehr ausgehalten und hab mir doch ...

NO PROBLEM

Florian „No Problem“ in der Karibik bedeutet in unsere Sprache übersetzt so viel wie: „Ich weiß zwar nicht genau wie das geht, aber wir versuchen es einmal, vielleicht funktioniert es ja sogar“. Man zahlt sein Lehrgeld bzw. schwitzt seinen Lehrschweiß, bis man das herausgefunden hat. Nachdem es natürlich keine geeignete Wasserpumpe für unseren Kühlschrank gab musste ich eine Benzinpumpe verwenden. Diese bekam ich erst heute, weil die Fähre aus St. Vincent gestern erst um 22:15 Uhr eingelaufen war und nicht wie erwartet um 20:00 Uhr. Aber sie war da meine nagelneue Benzinpumpe. Jerry hatte sogar einen passenden Anschlussstutzen für die Ansaugöffnung; also zurück an Bord und eingebaut. Das sah ja durchaus nach „No Problem“ aus. Ich schloss die Schläuche für die Kühlflüssigkeit an die Benzinpumpe und setzte den Kühlschrank in Betrieb. Da spritzte aus einem winzig kleinen Loch die Kühlflüssigkeit heraus – na super – undicht! Also zurück zu Jerry. Der hatte sofort eine „No Problem“ Lösung p...

CLIFTON HARBER

Wer sich jetzt unter dem Titel Clifton Harber einen großen Hafen vorstellt der irrt gewaltig. Hier gibt es nur einen Anleger für den Fährverkehr zwischen den vielen Inseln, einige mini Schwimmstege für ein paar Yachten und das war`s dann schon. Gleich bei der Einfahrt in die von Riffen umgebene Lagune schießt ein Motorboot auf uns zu, und will uns zu einer Boje führen, da der Ankergrund und der starke Wind angeblich nicht gut zum Ankern seien. Wir lehnen dankbar ab, denn erstens liegen wir nicht gerne an einer Boje, da die Leinen immer Tag und Nacht ächzen und quietschen, zweitens weiß man nie wie diese Bojen am Meeresgrund verankert sind, und drittens wollen wir die Gebühr lieber in Carib Bier investieren. Unser Anker hält mit 50m Kette perfekt!! Beim Anlegesteg des Anchorage Yacht Club gibt es ein "lustiges" Schild, so dachte ich zuerst, aber dann sah ich, dass da wirklich Haie drinnen schwimmen. Der Ort selbst ist in 20 Minuten gesehen, es gibt versorgungstechnisch wenig b...