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Posts mit dem Label "Culebra" werden angezeigt.

CULEBRA SIGHTSEEING

Florian Culebra Sightseeing ist ja eigentlich schon ein Widerspruch in sich, denn Culebra ist klein. Das Straßennetz umfasst geschätzte 20 km und dafür war unser Gefährt perfekt. Auf „Vorwärts“ schalten, Gas geben und schon brummt man dahin; gelegentlich – insbesondere bei Abfahrten – gibt’s heftige Fehlzündungen; das knallt dann ganz ordentlich. Zunächst erkundeten wir die Südseite. Vorbei an ganz netten Häusern und guten Ankerbuchten waren wir bald am Ende der asphaltierten Straße angelangt. Wir wagten uns die Schotterstraße weiter und langten an einem Steinstrand an, der – naja – das weiße vom Ei war der jedenfalls nicht. Also zurück, über die Zugbrücke, die ganz offensichtlich seit längerem nicht in Betrieb ist, durch die „Stadt“ und zum berühmten Flamenco Beach – angeblich einer der drei schönsten Strände der Welt (das habe ich doch bereits anderswo einmal gehört…). Der Strand war aber tatsächlich sehr nett, aber dafür das Touristenziel Nr. 1. Wir machten kehrt und ratterten z...

ENSENADA HONDA

 Martina Unser Ankerplatz in der großen und bestens geschützten Bucht Ensenada Honda war eine gute Entscheidung. Heute in der Nacht hat der Wind wieder kräftig zugenommen, doch wir konnten trotzdem ganz gut schlafen. Der Vorteil dieser großen Bucht ist, dass sich kaum eine Welle aufbauen kann, und wir hier wieder Sandboden haben. Auf Jost van Dyke hatten wir Felsuntergrund mit einer dünnen Sandauflage. Da hat unsere Ankerkette am Boden geschert, dass es eine Freude war. Von gut Schlafen war da keine Rede. Um 8:30 waren wir zum Einklarieren am Flughafen bestellt. Der diensthabende Beamte war überaus freundlich und hilfsbereit. So nett wurden wir noch nie bei einer Einreise behandelt. Es ist also durchaus empfehlenswert auf Culebra in die USA einzureisen. Wir bekamen ein einjähriges Cruising Permit um US$ 19.- jetzt müssen wir uns nur noch telefonisch melden ( 1-877-529-6840 oder  787-729-6840), wenn wir in einen anderen US Hafen einlaufen. Wir möchten uns hier noch ein Mal bei ...

ÜBERFAHRT NACH CULEBRA

Florian Und wieder einmal geht es weiter. Nach kurzem Frühstück machen wir die ESPERANZA segelklar. Ich starte den Motor und – Regenfront. Eine halbe Stunde schüttet es immer wieder, und peitschen Böen durch die Bucht. Dann geht´s endlich los. Mit ausgebaumter Genua und Fock (Passatbesegelung also) geht es mit guten 6 Knoten dahin, 15-20 Knoten Wind aus achtern – wir schaukeln uns nach Westen. An der Westspitze von Jost van Dyke vorbei lassen wir die letzten Inseln der BVIS – Tobago und Little Tobago – an Steuerbord liegen. Wir passieren Hans Lolik Island – die erste Insel der US-Virgin Islands; dahinter bzw. im Süden zieht St. Thomas langsam vorbei. Eine Schlechtwetterfront zieht durch und „raubt“ uns den Wind. Die Segel schlagen – ärgerlich, eigentlich sollte doch zu viel Wind sein. Schließlich ist die Front vorüber und perfekte Windbedingungen stellen sich ein – gute 20 Knoten aus achtern schieben uns mit 6-7 Knoten durch die Dutchmans Passage. Wir drehen auf Südwest und sehen Culeb...