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Posts mit dem Label "Tahiti" werden angezeigt.

LETZTE ARBEITEN

24.-27.03.2017 Florian Unsere Küche bekommt einen neuen Wasserhahn, der alte - noch aus Panama - hat nach einem Jahr bereits ausgedient. Ich gehe ausklarieren und mit diesen Papieren darf ich zollfrei Alkoholika einkaufen - kostet einen Bruchteil vom Preis im Supermarkt; die Steuern auf Alkohol in Französisch Polynesien sind enorm. Eine durchschnittliche Flasche Rotwein kostet im Supermarkt etwa EUR 14,00, zollfrei etwa EUR 6,00. Der Abschied aus Französisch Polynesien naht. Am Samstag Abend gibts eine Steg-Musik-Party in der Marina Taina, organisiert vom Amerikaner Steve von der SY LEEWARD. Martina meint, wir kommen per Autostop die 7 km von Papeete zur Marina Taina, ich bin skeptisch mit unserem Gepäck (Strandsessel, Gitarre). Doch wir stehen keine Minute am Straßenrand schon hält eine nette Dame mit SUV und nimmt uns mit - auch die anderen 3 Segler-Paare, die aus Papeete anreisen warten keine drei Minuten auf eine Mitfahrgelegenheit per Auto-Stop; die Menschen sind hier ausgesproche...

ES LÄUFT GUT

20.3.2017- 23.3.2017 Martina Am Montag in der Früh gehen wir Anker auf und verlegen uns für eine Woche in die Papeete Stadtmarina. Es gibt so viele unterschiedliche Dinge zu besorgen und zu erledigen, da ist es zeitsparender dies von der Marina zu Fuß oder mit dem Fahrrad aus zu erledigen. Im Ankerfeld vor der Marina Taina herrscht Windstille, doch kurz nachdem wir den Flughafen Richtung Nordosten passieren, verlassen wir die windgeschützte Bucht und stoßen auf ganz guten Wind. 20 Knoten Wind auf die Nase und dann in der Marina anlegen ist nicht angenehm. Wir sind froh, dass es genügend freie Plätze gibt und man sich auch selbst einen Platz wählen kann. Kurz nach unserem Anlegemanöver segelt auch die SY Cinderella ins Hafenbecken, sie kommen gerade von ihrer Überfahrt aus den Tuamotus mit  2-3 Metern hohen Wellen und Wind bis 30 Knoten. Für uns gilt es keine Zeit zu verlieren, wir haben noch vieles zu tun. Der Sonnenschutz unserer Fock ist gerissen, die Lazybag gehört nachgenäht, d...

WARTUNGSARBEITEN

17.-19.03.2017 Florian Unsere "To Do"- Liste vor Verlassen von Tahiti ist lang. Wir werken an Bord: Motorservice (Ölwechsel, Diesel-, Öl- und Wasserfilterwechsel; Wärmetauscher mit Salzsäure spülen und Opferanode erneuern), Unser Wärmetauscher Luke (mit Epoxy) streichen, da das Salzwasser den (normalen) Lack komplett abgelöst hat, Fock- und Genuaschoten erneuern, Lackriss am Ruder lackieren, den Traveller der Grossschot reparieren, der sich bei der Überfahrt von den Tuamotus ausgehängt hat (und das war gar nicht auf der Liste). Der Traveller der Grossschot Das waren meine Arbeiten der letzen drei Tage. Die Arbeiten gehen gut voran und ich habe keine Katastrophen gehabt. Womöglich bin ich bei diesen Arbeiten ja auch schon routinierter als früher. Martina stockt unseren Proviant auf, flickt unser Bimini und imprägniert es neu. Neuer Proviant Alles läuft gut und wir genießen darüber hinaus das frische Baguette, das ich allmorgentlich "erlaufe".

WIEDER ZURÜCK

19.12.2016 Martina Ich habe unser Obst und Gemüse in Zeitungspapier gerollt und in unseren Netzen gut verstaut. Unser Handy läutet um 8:30 Uhr, unsere letzte Matratze wird geliefert und sie passt, wir sind zufrieden. Leider macht mir mein Tennisellenbogen seit geraumer Zeit schwer zu schaffen. Trotz verschiedenster Therapien, gibt es leider keine Besserung, im Gegenteil es wird immer schlechter. Jetzt brauch ich schon Hilfe beim Frisieren und Anziehen. So kann das nicht weiter gehen. Poline, die französische Krankenschwester macht für mich einen Termin im Spital aus, damit ich mir noch kurz vor Abfahrt eine dicke fette Spritze holen kann. Kostenvoranschlag ca. €150.-, was soll´s, ich halt die Schmerzen nur mehr schlecht aus. Ich strampel mit unserem Bordfahrrad zum öffentlichen Spital und treffe dort auf Dr. David. Er ist sehr nett und hat immer einen Witz auf Lager. Die Vorbereitungen für meine Spritze laufen ab, als würden sie mir den Arm amputieren. Dr. David meint ich soll lieber b...

ENDSPURT

16./17./18.12.2016 Florian Das Wetter sieht so aus, als ob wir am Montag den 19.12.2016 Richtung Tuamotus aufbrechen könnten. Daher sind noch einige letzte Arbeiten zu machen. Ich repariere das zerbrochene Gräting am Bugspriet; jetzt kann man wieder draufsteigen. Außerdem repariere ich endlich unseren zweiten Spinnakerbaum, der uns bei der Pazifiküberquerung abgebrochen ist. Er ist zwar jetzt ungefähr einen Meter kürzer, aber dafür funktioniert er wieder. Ich musste dafür auch neue Gewinde für die Befestigungsschrauben schneiden, da die Stahlschrauben das Gewinde im Aluminiumbaum bereits zerstört haben. Mit einer speziellen Schutzpaste für Alu-Stahlverbindungen, die ich auf die Gewinde auftrage, sollte das nicht mehr passieren. Unsere neuen Matratzen für die Bugkabine sind trotz vier Besuchen vom Matratzenmacher noch nicht fertig. Hoffentlich bringt er am Montag die letzte - dann - passende Matratze. Für Martina ist Großwaschtag - wir werden nun länger keine Waschmaschine mehr sehen. A...

PRIVATSTRASSE

16.12.2016 Martina Geschlafen haben wir halbwegs gut; bis auf ein paar Gelsen und einige tropische Regengüsse wars eine gute Nacht. Die ersten Schritte in der Früh sind mühsam, die Gebeine erinnern uns an den langen Fussmarsch von gestern. Die heutige Strecke ist angeblich etwas kürzer und so gehen wir frohen Mutes zum Frühstück. Auch hier sind wir von der nicht erwarteten Qualität überrascht. Der Kaffee schmeckt gut und wir bekommen frisch aufgebackene Croissants, Baguettes, Marmelade und Omeletts. Auf die Frage ob die Strecke Richtung SW kürzer als die gestrige Strecke ist, erfahren wir, dass wir den Weg nicht gehen können, da er seit über 3 Jahren über ein Privatgrundstück führt und durch einen Zaun und Bewachung abgesperrt ist. Es erstaunt uns, dass man bei der Touristeninformation in Papeete keine Ahnung von der Sperre hat. Um 8:30 Uhr packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg. Leider haben wir heute mit dem Wetter nicht so viel Glück. Nach den ersten Kilometern...

STINKBOMBE UND TOLLE AUSSICHT

14.12.2016 Florian Seit einigen Tagen stinkt es nach Verwesung im Bereich des Abgangs in die ESPERANZA. Wir suchen überall bzw. gehen unserer Nase nach - und finden nichts. Es wird immer stärker - irgendwie scheint es aus der Backkiste an Steuerbord zu kommen; doch auch da finde ich nichts. Allerdings - da kommt mit ein Schwall Gestank von der achterlichen Festmacherleine entgegen und ich schaue mir diese näher an. Ein toter Fisch liegt an Deck und hat sich darunter versteckt. Offenbar ist er vor einem Räuber geflüchtet und bei uns an Deck gesprungen. Stinkbombe gefunden und entsorgt! Um 06:30 Uhr brechen wir zu einer Wanderung auf; wir, das sind J und Erwin von der WINSOME, Wolfi von der PLASTIK PLANKTON, Martina und ich. Wir wollen die Insel durchqueren; von Papenoo an der Nordküste über das Papenoo-Tal zum Relais de la Maroto, dort übernachten und dann Morgen über den Lac Vaihiria bis zur Südküste. Mit dem Bus gehts nach Papenoo und dort den Fluss entlang nach Süden in die Insel hin...