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Posts mit dem Label "Toau" werden angezeigt.

GOTT UND GELD

29.01. - 31.01.2017 Florian Um 10:00 Uhr ist Messe in der kleinen Kapelle von Valon und Gaston. Sie gehören einer christlichen Freikirche an.  Ich habe meine Gitarre mitgebracht und so begleite ich gemeinsam mit Valon auf ihrer Ukulele den Gesang. Die Messe besteht aus Bibelerklärungen (und Diskussionen, denn so einfach glaube ich Valons Auslegungen auch nicht). Wir sollen bereit sein für die Ankunft des Messias, denn er kommt noch dieses Jahr und uns nicht auf den Erwerb irdischer sondern auf den geistiger Güter konzentrieren.  Gaston vollzieht eine Art Wandlung und am Ende gibt’s lautstarke, innige Danksagungsgebete von den beiden – und zwar gleichzeitig - Valon auf französisch und Gaston auf tahitianisch. Nach einer Reihe weiterer Lieder ist die Messe nach knapp drei Stunden vorbei. Die Zeit ist für mich verflogen. Wir organisieren ein gemeinsames Essen, zu dem ich einen Kaiserschmarren beisteuere. Mit einer Partie Boulle (unser Boccia) und gemeinsamem Musizieren und Singen...

TOAU - VALON

25. - 28.1.2017 Martina Wir laufen um 14:30 Uhr in die Anse Amyot ein. Es ist eine schmale Durchfahrt in den Scheinpass im NW von Toau. Hier lebt Valon mit ihrem Mann Gaston, die ich seit 2010 aus Erzählungen von meinem Vater und von den Weltumseglern der SY Risomaru kenne. Seit damals freue ich mich auf das Paradies Toau in den Tuamotus. Sobald wir die Engstelle passiert haben, eröffnet sich ein unbeschreibliches Bild vor meinen Augen. Türkisfarbiges ruhiges Wasser, weißer Korallenstrand, Kokospalmen, einige kleine Hütten mit einem Bootsanleger, und all das verschmilzt  mit meinen Vorstellungen einer perfekten Südseeinsel. Die SY Cinderella ist schon 30 Minuten vor uns angekommen und ich rufe Dagmar zu: „Was sagt die Martina, wenn sie so etwas sieht?“ Dagmar antwortet: „Hier ist es so schön, hier bleib ich länger!“ Wir legen uns an eine Boje, lassen danach unser Dingi ins Wasser und fahren die Hausherren begrüßen. Am Steg erwarten uns zwei süße, schwanzwedelnde Hunde, und ein Freg...

AUF ZU NEUEN UFERN

24.01.2017 Florian Nach der traurigen Episode um meinen kleinen Alvin, bin ich froh, dass wir aufbrechen und Fakarava verlassen. Sonst hätte ich Cecile womöglich noch sehr Unfreundliches gesagt - fahrlässige Tötung ist ärgerlich. Für Tierliebe braucht man eben nicht nur Herz sondern auch Hirn - bei Cecile offenbar nicht vorhanden. Und ich ärgere mich natürlich über mich, dass ich ihr meinen Vogel anvertraut habe. Jedenfalls gehen wir bei Tagesanbruch Anker auf. Wir wollen nach Nord-Toau in die Anse Amyot zu Vallerie und Gaston. Dort war die ESPERANZA mit Martinas Vater bereits 2007 3 Wochen lang. Ich bin neugierig, ob sie sich daran erinnern können. Die Passausfahrt von Nord-Fakarava ist einfach, allerdings werden wir von Wolkenbrüchen im Halbstundentakt begleitet. Die CINDERELLA hinter uns verschwindet regelmäßig in einer Wolken- und Regenwand. Wilde Wolkentürme bauen sich rings um uns herum auf. Die CINCERELLA funkt:" 38 Knoten im Squall" - also Groß ins 2. Reff und auch di...