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Posts mit dem Label "Alboran Sea" werden angezeigt.

REGENERATION

Florian: Gibraltar II  Das Schiff ist fertig für die Abreise. Alles kontrolliert. Nur noch einige Vorräte bunkern. Es kann jederzeit los gehen. Man spürt Unruhe in der Marina. Man wechselt Informationen. Die ersten Schiffe sind bereits losgefahren. Wir warten bis sich eine konstante Nordwetterlage eingestellt hat. Perfekt wäre ein Azorenhoch. Und siehe da – es kündigt sich eines mit 1025 Mbar an. Abfahrt voraussichtlich am Samstag 05.10.2013 um 7:30 Morgens – Warum? so exakt? Wir benötigen die richtige Strömung um durch die Strasse von Gibraltar zu kommen. Hochwasser plus drei Stunden sagen die Segel-Gurus. Daraus errechnet sich de Zeitpunkt des Ablegens. Heute nach Mastkontrolle und Spannen des Unterlieks und Erhalt der neuen Navionics+ Seekarten per UPS aus Österreich (das + steht offenbar für + Ärgernis beim Herunterladen der Seekarte von der Navionics homepage – ich „liebe“ Computer!!!); danach also Sight Seeing in Gibraltar. Martina mit Fahrrad ich mit Nike an den Füßen. Drei ...

ENGLISH POSTING NR 3°

Florian: Gibraltar II – Regenerating We are in Gibraltar waiting for the right winds to depart for the Canary Islands. It´s about 600 nautical miles – about 5 – 7 days. What we need are consistent notherly winds; they usually are created if there is a strong high pressure field over the Azore Islands. It´s an amazing atmosphere here in the marina of La Linea. Most of the ships are waiting for the right winds. There are some who are participating in the ARC 2013 (Atlantic rally for Cruisers), an organized crossing of the Atlatic (about 250 ships) that became also a race – even though thats not the reason for this yearly event but rather to cross the Atlantic in a crowd. We are getting our ship ready for the crossing to the Canary Islands. I check the ventils of our motor, check and add the oil of the motor, clean the cooling liquid, check all sails and the mast. Buy new charts for the Canary Islands and Cap Verde Islands as well as the Carribbean (in Austria and have it shipped via UPS...

ALLTAG IN DER MARINA

 Ja das Wetter lässt uns nicht weiter, und so ich habe mir schon diverse Essensvorräte in Rexgläser eingekocht. ( Gulasch, Pasta ascutta, Alt Wiener Rindsuppentopf und Semmelknödel mit Linsen). So habe ich kein Problem mit meinem kleinen Kühlfach, und wenn es wieder etwas ruppig wird kann Florian einfach Gläser erwärmen und wir haben gutes Essen. Ich bin ja kein Dosenesser, da muss die Not schon sehr groß sein, dass ich das esse. Heute war der Nirosterheckkorb zum Entrosten dran. Eine schööööööööööööne Arbeit, aber was soll`s das muss sein, deshalb mit Gummihandschuhen bewaffnen, Oxalsäure und mit viel Druck schrubben, mit Süßwasser abschwemmen und danach mit Vaseline gut einlassen. 3 Std. später ist unser Heckkorb wieder fast wie neu, und ich habe morgen sicher einen Muskelkater in meinen Armen. Florian hat gestern mit unserem Segelfreund Martin der Mechaniker ist, am Motor die Ventile eingestellt, jetzt sollte er noch runder und ruhiger laufen. Auch der Sockel des Travellers ist ...

GIBRALTAR

Florian: Die Arbeiten gehen gut voran. Der Druckschlauch von unserem Taylor`s Para-Fin Petroleum Herd ist ausgetauscht; jetzt stinkt es nicht mehr nach Petroleum. Der Händler in Gibraltar, bei dem wir den Druckschlauch gesucht (und auch nicht gefunden) haben, war begeistert, als er hörte welchen Herd wir haben. Glücklicherweise haben wir einen Ersatzschlauch an Bord gefunden, dann aber doch eine Werkstatt in Gibraltar gefunden, die mir - schwuppdiwupp - innerhalb von fünf Minuten einen Druckschlauch gepresst haben. Jetzt haben wir wieder einen Ersatzschlauch, sollte der eingebaute wieder porös und leck werden. Die Druckwasserpumpe war schwierig. Altes Ding und der Keilriemen war gerissen. Überall habe ich 4 Tage lang nach einem passenden Keilriemen gefragt, in La Linea, in Gibraltar - kein Erfolg. Also habe ich in Gibraltar ebenfalls eine neue Druckwasserpumpe gekauft und eingebaut; funktioniert super und ist halb so groß wie die alte Pumpe. Die Pumpentechnik ist in den letzten 20 Jahr...

NEUE FREUNDE

Wir ihr ja wisst, freuen wir uns über jedes Mail und jeden Kommentar von euch. Erstaunlich finden wir, dass völlig Fremde unseren Blog im Internet finden, und dann mit uns Kontakt aufnehmen. Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet, und deshalb freut uns umso mehr, dass es so etwas gibt. Menschen mit unserem Blog Freude zu bereiten, sie möglicherweise irgendwann kennen zu lernen, das ist doch etwas wunder schönes. Hier in der Marina von La Linea treffen wir auf viele Gleichgesinnte, es wird sicher viel Wissen und auch Erfahrungen im Laufe der nächsten Tage ausgetauscht werden. Wir freuen uns drauf.   Natürlich stehen auch wieder einige Reparaturen an, die Wasserpumpe will nicht mehr, der Druckschlauch für den Petroliumherd ist leck, der ist natürlich so gut eingebaut, dass wir den Steg neben uns in Anspruch nehmen und all unsere Schätze aus der Backskiste verteilen, sämtliche Nirostateile gehören wieder vom Rost befreit, also uns wird nicht fad. An eine Weiterfahrt ist Wetter bedi...

ANGEKOMMEN

So jetzt haben wir das Ende Europas erreicht. Es waren noch 38 Sm zu bewältigen, und so wie die Windvorhersage prophezeit hat, kein Wind für die nächsten Tag. Also war von vornherein klar, wir werden wieder Motorboot spielen. Die Strömung war auf unserer Seite und so haben wir die Etappe in 7 Std geschafft. Eine gewisse Aufregung war auch mit an Bord, wie wird das sein, Gibraltar, sehr viel Schiffsverkehr, Strömung, Wind, wir sind sehr froh auch diese Herausforderung gut gemeistert zu haben. Haben hier unsere Segelfreunde aus Österreich getroffen und jede Menge Erlebnisse mit ihnen ausgetauscht. Es tut gut zu hören, dass es für niemanden einfach war bis hier her zu kommen. Alle kämpften mit zu viel oder zu wenig Wind, Welle, Seekrankheit und Reparaturen, und alle haben sich schon die Frage gestellt, ob man nicht ein bißchen verrückt sein muss, um solch eine Reise zu machen! Liegen jetzt in der Marina von La Linea, der Grenzort zu Gibraltar, und warten hier ein gutes Wetterfenster für d...

GEMEINSAM SIND WIR STARK

Florian und Martina Die Nachtfahrt vom 21.09. auf den 22.09. war dann auch wie vom Wunschzettel. Nachts wechselten wir die Besegelung auf Passatbesegelung, also Genua Steuerbord und Fock Backbord jeweils ausgebaumt - platt vor dem Wind. Die Welle kam genau von Achten und so segelten wir gute 5 Knoten durch die Vollmondnacht. Am Morgen waren wir im Bereich des Cabo de Gata – am südwestlichsten Punkt Spaniens. Dort sind durch die Unterwassertopographie ums Kap unangenehme Wellen und Strömungen. Der Wind reduzierte sich ein wenig und so „wackelten“ wir über die unregelmäßigen Wellen – Martina lag mit Migräne flach. Da hieß es Zähne zusammenbeißen und durch. Nach 10 Stunden hatten wir das Kap endlich umrundet. Die Dichte an Großschiffen hier ist enorm. Gut, dass wir das AIS (= Automatic Identification System, das den Schiffen wechselseitig Geschwindigkeit und Richtung der Anderen anzeigt) haben. So segelten wir weiter Richtung Gibraltar. Der Wind legte wieder zu und so ging es in die dritt...

ÜBERFAHRT

 Florian Langstreckensegeln ist wie Langstreckenlauf – nur nicht die Meilen zählen. Irgendwann kommt man an. Die Geduld wird gefordert. Ibiza nach Gibraltar sind ca. 360 sm. Wir hofften in vier Tagen (also drei Nachtfahrten) dort zu sein. Die Windvorhersage von unseren Gribfiles (www.ugrib.com = amerikanisches Windvorher-sageprogramm) war hervorragend für die Fahrt nach Gibraltar. 10 – 20 Knoten von Ost, sodass wir schnell vorankommen sollten; ja, ja SOLLTEN. Tatsächlich war der Wind wesentlich schwächer als vorhergesagt. Und so schlugen unsere Segel, sodass wir diese schließlich bergen mussten. Nur mit Motor ging es durch die erste Nacht nach Südwest. Ab Mitternacht reduzierte sich unsere Geschwindigkeit von 5 Knoten auf zunächst 4 und dann nur 3,5 Knoten. Offensichtlich gibt es an der Ostküste Spaniens Höhe Cartagena eine Strömung von 1 – 1,5 Knoten nach Nordosten – also uns genau entgegen. Mühsam, mühsam krochen wir voran. Am Morgen des 21.09. – nach 24 Stunden seit Anker auf – ...