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Posts mit dem Label "Taha´a" werden angezeigt.

GEGENWIND RADPARTIE

19.11.2016 Martina Der Regen ist vorbei, aber der Wind bläßt nach wie vor mit 20 Knoten aus SO, Spitzenböen zeigen rasch einmal 30 Knoten auf unserem Windmesser. Aber es scheint wieder die Sonne und ich verlasse nach drei Tagen endlich wieder unsere Esperanza. Gleich vis a vis des kleinen Hafenbeckens von Tapuamu gibt es einen Souvenierstand, wo man auch Fahrräder mieten kann. Für 8 h in der Früh haben wir zwei Räder reserviert, und die junge Dame winkt uns schon von weitem freundlich zu. Wir bekommen sogar ein Fahrradschloss und einen Inselplan und einige Empfehlungen für eine Perl- oder Vanille Farm. Wir starten im Uhrzeigersinn und strampeln zufrieden Richtung Norden. Ein kurzer Stopp ohne Kaufrausch bei der empfohlenen Perlenfarm und dann gehts auch schon wieder weiter, denn es liegen 70 km vor uns. Am Straßenrand entdecke ich eine Soursop Frucht am Boden liegen. Die hatten wir schon sehr lange nicht mehr. Sie ist wunderbar reif und wir verspeisen sie gleich an Ort und Stelle. Kaum...

REGENMACHER

16.-18.11.2016 Florian Thorsten, danke für deinen Kommentar zu unserem letzten Blog. Du hast natürlich vollkommen recht. Korallen werden ohnedies nicht berührt und Martina wird mein gutes Brot nicht wieder an die Fische verfüttern - ich hab´s ihr eh gesagt, aber was soll ich dir sagen, Martina hört manchmal einfach nicht auf mich. Aber hinkünftig werden wir eh weniger Zeit zum Schnorcheln haben, denn ich habe jetzt DIE Entdeckung des 3. Jahrtausends gemacht. Ich kann Regen machen!!! Kein Schmäh - die letzten drei Tage ausprobiert - funktioniert perfekt. Sobald ich die Luken unserer ESPERANZA öffne, fängt es binnen 2 Minuten zu regnen an - aber nicht nur ein bisschen, nein es schüttet wie aus Schaffeln. Meine Versuchsreihe von zehn Versuchen verlief erfolgreich und so werde ich nun in Kontakt mit Dubai treten und mit ihnen gute Geschäfte machen. Tapuamu Das Internet in Tapuamu an der Westseite von Taha´a war nicht existent, weswegen wir nichts von uns hören lassen konnten. So hatten wir...

FRECHE FISCHE

15.11.2016 Martina Wie bereits angekündigt haben wir heute gleich nach dem Frühstück unsere Schnorchelausrüstung und unsere beiden Photoapparate ins Dingi gelegt und sind den kurze Weg zum kleinen Motu Tautau hinüber gefahren. Unseren Dingianker haben wir auf 50 cm Wassertiefe an der Südspitze von Tautau in den weißen Sandboden gelegt. Wir schnappen unsere Sachen und gehen am Ufer des Motu Tautau ans Nordspitzerl der kleinen Insel. Dort angekommen kann man schon ganz deutlich die starke Strömung, die durch die beiden Motus fließt erkennen. Ausrüstung anlegen, Photoapparat schussfertig machen und dann hinein in die Fluten. Kaum hat man die Schnorchelposition eingenommen gibt es kein zurück mehr. Die Strömung ist so stark, dass man nur mit größter Anstrengung und für kurze Zeit seine Position halten kann. Man hat nur zwei Möglichkeiten, entweder an irgendeinem Korallenstock festkrallen oder eben wie ein Stück Holz treiben lassen. Es ist herrlich, wie im Unterwasserkino, nur richtungskorr...

WEITER

14.11.2016 Florian Die Nacht war bis auf einige wenige Fallböen ruhig und wir lagen sicher genug. Heute aber geht es weiter, denn so schön ist der Ankerplatz mit seinem braunen Wasser nicht. So motoren wir entlang der Westküste von Tahaa nach Norden, vorbei an üppiger Vegetation, einfachen Häusern und einer Kirche, die Martina wegen ihrer Farbe an die Kirche in Dürnstein an der Donau erinnert (das ist aber auch schon alles, das daran erinnert). Wir ankern uns auf der äußeren Riffplatte knapp nördlich vom Tahaa Private Island & Spa ein - angeblich das exklusivste Hotel von Französisch Polynesien (aber das haben wir jetzt auch schon mehrfach gelesen). Neben uns ankert ein witziges Schiff - da bekommt der Begriff Hausboot gleich eine neue Bedeutung. Zwischen Hotelinsel und Nachbarinsel soll ein Korallengarten sein, durch den man sich mit der Strömung durchtreiben lassen kann. Den wollen wir morgen erkunden. p.s.: Türenspiel: 5:1 für mich bzw. Wechseln; neues Spiel: ich wähle Tür 1

ÜBERFAHRT NACH TAHA´A

13.11.2016 Martina Wieder einmal bestimmen nicht wir, sondern die Windvorhersage unseren Reiseplan. Wir müssen den heutigen NW Wind nützen um wieder ein Stückchen Richtung Osten zu kommen, denn ab Dienstag dreht der Wind nach SO mit bis zu 18 Knoten. Um 10 h verabschieden wir uns von Bora Bora und segeln gemütlich entlang des breiten Riffgürtels nach Süden. Danach müssen wir nach Osten abdrehen um Kurs auf Taha´a nehmen zu können. Der Wind ist so schwach, dass vor dem Wind Abkreuzen keine Alternative für uns ist, denn wir würden die 26 Seemeilen bis Taha´a nicht vor Sonnenuntergang schaffen. Blick zurück auf Bora Bora 6 Stunden segeln wir „Schmetterling“ – also mit Genua und Fock ausgebaumt – und werden wieder wie am Atlantik durchgebeutelt, nur mit dem einen großen und entscheidenden Unterschied, dass wir wissen, es ist bald vorbei. Die Riffeinfahrt kennen wir schon, doch jetzt heißt es schnell einen Ankerplatz finden. Wir haben noch 45 Minuten bis zum Sonnenuntergang und  hinter ...