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Posts mit dem Label "Südinsel" werden angezeigt.

SÜDINSEL ADE

13./14.12.2017 Florian Es geht die winkelige Schotterstraße weiter Richtung Picton. Zum Glück hat es gestern Nacht geregnet, und so ist es nicht ganz so staubig wie gestern. Immer wieder tolle Ausblicke über die zerklüfteten Buchten der Nordküste.  Und dann kommen wir nach Picton, wo unsere Reise um die Südinsel seinen Ausgang genommen hat. Wir spazieren die nette Hauptstraße des verschlafenen Fährhafens auf und ab und nützen auch noch das hier endlich wieder gut funktionierende Internet. Schließlich suchen wir uns 6 Kilometer südlich von Picton den einen kostenlosen Campingplatz hier in der Gegend. 12 Plätze sind insgesamt vorhanden und wir finden zum Glück noch einen leeren Platz, doch auch die letzten Plätze sind kurz darauf schon belegt. Die wenigen Freedom Campingplätze (so werden hier die kostenlosen Plätze genannt) sind rasch voll. In der Nacht schüttet es wieder, und unser Campervan wird vom letzten Staub der Schotterstraße befreit. Für uns geht’s heute  Richtung Fähre...

ROBIN HOOD

12.12.2017 Martina Nachdem wir nur noch 50 Kilometer von Picton entfernt sind, und erst in zwei Tagen unsere Fähre gebucht ist, haben wir sehr viel Zeit. Zeit, um endlich wieder Muscheln und Schnecken zu finden. Wir stoppen an jedem Strand der Ostküste, aber es ist nichts zu finden. Eine enge Bergstrasse führt uns immer weiter  Richtung Norden, bis wir unser Tagesziel in der Robin Hood Bay erreichen. Am Strand stehen gerade zwei Herren mit ihrem kleinen Motorboot, wir plaudern kurz und sie erzählen mir, dass sie hinausfahren, um Lobster und Krebse zu fangen. Ich bitte sie uns ihren Fang im Anschluss zu zeigen, damit ich ein paar nette Fotos machen kann. Mit einem kurzen "no problem" verabschieden wir uns. Babsi´s erster Weg ist nun auch schon der Strand, denn ich habe sie erfolgreich mit meiner Muschelsucht angesteckt. Das freut mich natürlich, wobei es aber auch den großen Nachteil hat, dass sie mir die schönsten Muscheln vor meinen Augen wegschnappt. Sie findet eine Paua Sc...

DER KREIS IST GESCHLOSSEN

11.12.2017 Florian Wir übernachten wieder in Murchison - unser Kreis auf der Südinsel ist damit geschlossen. Einige Kilometer fahren wir die Straße, die wir vor drei Wochen gekommen sind, doch dann biegen wir nach Osten ab Richtung Blenheim. Die Straße führt durch schöne Waldgegenden einen Fluss entlang zur Wasserscheide. Danach gehts bergab und das Land breitet sich aus, großflächige Aufforstungen und dann Wein. Wir sind in Marlborough County, die  Weinregion von Neuseeland. Und bald sehen wir die riesigen Weingärten - nicht Hektar sondern Quadratkilometer! Wir besuchen einen kleinen Weinbauern, Familie Huia - nur 32 Hektar groß, dafür Bio. Die Tochter des Hauses - Sophie - lässt uns Weine verkosten - von Pino Gris über Pino Blanc und Riesling bis Chardonnay und Gewürztraminer; alles 12,5 - 13 % Alkohol und eher trocken. Für meinen Geschmack ein bisschen schwer für Weißwein, aber natürlich erstehen wir eine Flasche. Sophie meint sie sind ein winziger Weinbaubetrieb, seit 1996 im G...

FOX RIVER SUNDAY MARKET

10.12.2017 Barbara Nach einer regnerischen Nacht in Punakaiki wachen wir wieder mit Sonnenstrahlen auf. Unser Wetterglück ist somit zurück. Wir machen uns auf den Weg und müssen gar nicht lange fahren, als wir ein Schild „Fox River Sunday Market“ entdecken. Wir halten an und sind gleich begeistert. Die Livemusik wird von Andy gespielt, mit dem Florian auch schon bald ins Gespräch kommt. Und ehe wir uns versehen, steht Florian bereits mit der Gitarre auf der Bühne und übernimmt die musikalische Unterhaltung. Die Leute auf dem Markt sind begeistert und die Stimmung ist super. Nachdem Florian ein paar Lieder gespielt hat, sehen wir uns den Markt genauer an. Es werden hauptsächlich regionale, selbstgemachte Produkte um einen Spitzenpreis verkauft. Martina lernt von einer sehr netten Verkäuferin neue Knüpfarten für Schmuck und Florian probiert zum ersten Mal Whitebait, eine Neuseeländische Spezialität, die aus einem Omelett mit kleinen Fischen auf Toast besteht. Diese sind aber noch Fischla...

3 ÜBERRASCHUNGEN

10.12.2017 Martina Der Himmel ist wolkenverhangen, es ist windig und alles ist grau in grau. Für uns der erste Tag in Neuseeland mit schlechterem Wetter. Das macht uns nichts aus, denn für heute ist nichts besonderes geplant, außer Waschsalon suchen und weiter Richtung Norden fahren. Unser erstes Ziel ist Hokitika und wir werden mit einer "Christmas Parade" überrascht. Die Einheimischen fahren mit ihren geschmückten Autos über die Hauptstrasse von Hokitika. Inzwischen wäscht unsere Wäsche im Waschsalon und dann geht es für uns weiter nach Greymouth. Dort wartet auch schon die zweite Überraschung auf uns. Ein örtlicher Holzfällerwettbewerb gibt uns einen kraftvollen Ausblick auf die Muskeln der Herren und auch einer Holzfällerin. Die dritte Überraschung finden wir in Punakaiki. Im Führer wird von Pancakefelsen geschrieben, wir erwarten uns nicht viel, und sind umso überraschter, welch außergewöhnliche Felsformationen hier vorzufinden sind. In tausenden von Jahren hat die Gewal...

BALSAM FÜR DIE SEELE

08.12.2017 Florian Wir kommen ja aus einem sehr kleinen Land – Österreich. Zwar hat die Welt Österreich zwei Weltkriege zu verdanken, aber wir haben leider keinen der beiden gewonnen – blöd auch. Nun ja und nun treffen wir am Ende der Welt auf den Franz Josef Gletscher - benannt nach unserem vorletzten Kaiser Franz Joseph I. (dem wir den ersten Weltkrieg zu verdanken haben). Und nicht verwunderlich begegnen wir am Fuße des Gletschers 5 andere Österreicher – in Summe sind wir also 8 Österreicher und stellen somit etwa 30 % der anwesenden Touristen – und das in Neuseeland! Hier kennt jeder Österreich und verwechselt Austria nicht mit Australia; hier ist ein Österreicher also ein bisschen berühmt – Balsam für die kleine österreichische Seele. Der Franz Josef Gletscher reicht bis auf 300 m üdM hinunter und liegt auf 43°30´S also doch relativ nah am Äquator. Zum Vergleich: auf etwa 43°30´N liegt Ancona/It – also ganz erstaunlich, dass hier überhaupt einen Gletscher existieren kann (er schru...

ANGRIFF

7.12.2017 Martina Unsere Nacht am Ende der Welt, in der Jackson Bay, ist nicht ohne Folgen geblieben. Hunderte blutsaugende Sandflies haben wir mittels Insektenspray vor dem schlafengehen erledigt. Alle Fenster sind fest verschlossen und nur zwei kleine Schiebefenster mit Gelsengitter lassen wir offen. Trotzdem martern uns diese kleinen Quälgeister die ganze Nacht, leider entdecken wir erst in der Früh, dass die Gelsengitter am Rand gebrochen sind und somit ein Schlupfloch geblieben ist. Babsi ist die Ärmste, weil die Blutsauger junges Blut am liebsten haben. In der Früh reicht es uns, und wir fahren ohne Frühstück zu einem Sandstrand 30 Kilometer nördlich von unserem Übernachtungsplatz. Kilometerlanger Kiesstrand ohne Sandflies aber leider auch ohne Muscheln und Schnecken. Der Höhepunkt des heutigen Tages ist der Foxgletscher. Wir stellen unseren Camper am Parkplatz ab und spazieren den 20 Minütigen Pfad Richtung Gletscher. Leider darf man ihn ohne Führer nicht betreten, und so ist 45...