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Posts mit dem Label "Rangiroa" werden angezeigt.

TIGERHAI

26.02.2017 Florian Täglich fahren die Tauchboote an uns vorbei. Der Tiuputa Pass ( das ist der Ostpass) von Rangiroa ist ein beliebtes Tauchrevier, also gehen wir heute auch wieder einmal Tauchen. Um 14:00 Uhr bepacken wir unser Dingi und tuckern zum Pass. Wir sind zu schwer, um ins Gleiten zu kommen und schaffen es daher nur mit Glück hinaus aus dem Pass. Der einlaufende Strom hat so um die 5 Knoten, das ist für unsere Auguste mit ihren 8 PS ein hartes Stück Arbeit. Aber irgendwie schaffe ich es am Rand mich in strömungsschwachen Bereichen nach außen zu schummeln. Wir steigen in tiefblaues Wasser relativ weit draußen ein, denn die Strömung "saugt" uns ordentlich zurück ins Atoll. Hinunter geht´s auf 30 m, Dingi an einer langen Leine, die Martina und ich festhalten. In dieser Tiefe gibt es kein Farben mehr - alles blaugrau. Auch am Meeresgrund herrscht starke Strömung und so "fliegen" wir dahin, als Martina hinter mich deutet. Ich drehe mich um und kann noch schwach...

MARQUESISCHES OBST

Martina 27.2.2017 Wie geplant ist die Aranui 5 heute in der Früh in Rangiroa vor Anker gelegen. Laut Informationen anderer Segler ist das Obst rasch weg und es ist empfehlenswert, sobald das kleine Boot der Aranui 5 am Hafenanleger fest macht, vor Ort zu sein. Dagmar und ich sind gleich ins Dingi und zum Anleger gefahren, um frisches Obst zu ergattern. Es ist wie im Schlaraffenland, ein Boot voller Bananen, Mangos, Pampelmusen, Limetten und Avocados. Um 13:30 brechen Dagmar und ich auf, wir queren den Pass und gehen zur Schule, um Austernschalen schleifen zu lernen. Die Schüler haben hier sämtliche Schleifgeräte und Graviermaschinen zu Verfügung. Die Lehrerin zeigt uns die verschiedenen Arbeitsschritte und dann dürfen wir. Es fängt super an, aber leider haben wir nur 30 Minuten, um selbst schleifen zu können, denn dann kommen die Schüler zum Unterreicht. Es sind zwar nur 3 Schüler und die sind auch eher unmotiviert und sehr langsam, aber trotzdem sind immer wieder alle Schleifmaschinen...

RADTOUR MIT HEISSER BEGLEITUNG

25.02.2017 Florian Auf Rangiroa gibt es wieder Straßen und ich kann daher Laufen gehen. Meiner Schulter und meinem Rücken tun die lockere Bewegung gut. Seit unserer Ankunft bin ich täglich meine 6 Kilometer gelaufen. Heute sollen es mehr werden. Wir holen unser Bordfahrrad aus dem Motorraum und gehen gemeinsam mit den „Cinderellas“ die Insel erkunden – drei Fahrradfahrer und ein Läufer. Vorbei an kleinen Hotels, netten Häusern, der Gendarmerie und einigen kleinen Restaurants zieht sich die Inselstraße vom Tiputapass nach Nordwesten zum Avatorupass. Es ist heiß (30°C) und ich zerfließe. Zum Glück  bleiben die Damen bei jedem Perlengeschäft stehen und begutachten die Schmuckkreationen – für mich bedeutet das Pause und Klimaanlage - wunderbar! Auch gibt es hier eine Perlenschule, an der man die Kunst der Perlenzucht erlernen kann – sie hat 11 Schüler (noch eine willkommene Pause für mich). Schließlich finden wir (zum Glück) auch noch die Tahiti Vinothek -  auf Rangiroa befindet s...

DIE ANDERE SEITE

Martina 24.2.2017 Mit dem Dingi queren wir den Tiputapass, um uns den alten und verschlafenen Teil von Rangiroa anzuschauen. Hier findet man keine Hotels oder Restaurants mehr, nur noch kleine Snackbuden. Einfache aber gepflegte Häuser, freundliche Polynesier und viele Kinder, denn in diesem Örtchen steht eine Grundschule und ein Gymnasium mit Internat. Alle Jugendlichen von den diversen Atollen, die ein Oberstufengymnasium besuchen wollen, leben von Sonntagabend bis Freitagmittag hier. Sie kommen per Flugzeug oder Schiff und sobald sie aufs Schiff steigen, legen sie ihre Rettungswesten an, so wie man bei uns den Sicherheitsgurt anlegt, ganz normal. Wir fragen in der Schule nach dem Unterrichtsgegenstand "Austernschalen schleifen und polieren"! Leider ist dieser Gegenstand bei unserer Ankunft am Freitag um 10:30 Uhr gerade vorbei, aber wir können gerne am Montag um 14 Uhr wieder kommen und dann dürfen wir mitschleifen. Dagmar und ich werden das auf jeden Fall ausprobieren.

REPOREPO

22.2.-24.2.2017 Martina Reporepo, das ist der Name des auf der nördlichen Seite des Tiputapasses gelegenen Motus von Rangiroa. Hier gibt es einen Anleger, 2 Geschäfte, einige Restaurants, Hotels und Privatunterkünfte. Florian hat gleich am ersten Tag die nähere Umgebung läuferisch erkundet, ich gehe es langsamer an und spaziere am zweiten Tag mit Dagmar und Franz los. Es führt eine teilweise betonierte, und teilweise asphaltierte Straße vom Innenriff zum Außenriff. Diese verläuft 10 Kilometer Richtung Nordwesten, wo ein zweiter Pass durch das Atoll fließt. Von der Hauptstraße gehen kleine Schotterwege zu den jeweiligen Privathäusern oder Hotelanlagen. Wir sehen den Pass nun bei starker auslaufender Strömung und jetzt verstehen wir auch die Warnungen vor der stehenden Welle. Ein gänzlich anderes Bild als bei unserer Durchfahrt, mit in der Welle springenden Delphinen am Delphin Point, macht deutlich, dass es jetzt für uns kein Durchkommen gäbe, egal ob hinein oder hinaus. Die Sonne brenn...

ÜBERFAHRT RANGIROA

20./21.02.2017 Florian Rangiroa ist das übernächste Atoll, es ist das größte Atoll der Tuamotus. 75 sm sind es vom Pass in Apataki zum östlichen Pass Tiputa von Rangiroa, zu viel für einen Tag also müssen wir eine Nachtfahrt einlegen. Um 15:30 Uhr gehen wir Anker auf – oder zumindest versuchen wir es, denn nach dem Sturm hat sich die Kette unseres Hauptankers kunstvoll um einige Korallenköpfe gelegt. Ich muss zwei Mal Tauchen gehen, um unsere Kette zu befreien – auf 12 Metern nicht ganz einfach, aber nach 20 Minuten sind wir frei. Der Pass Tehere von Apataki zeigt sich von seine freundlichen Seite; 3,5 Knoten auslaufende Strömung und wenig Welle – kein Problem. Draußen setzen wir alle Segel, die wir haben und drehen unseren Bug nach Nordwesten. Der Wind ist leider leichter als angesagt, und so müssen wir mehr anluven als es unserem Kurs entspricht und wir benötigen, um im Norden an Arutua vorbeizukommen. Die CINDERELLA eilt uns voraus und so geht es in die Nacht. Diese ist sternenklar ...