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Posts mit dem Label "Mallorca" werden angezeigt.

PALMA

Ein Pflichttermin ist natürlich Palma de Mallorca, auf mich wirkte es wie "klein Barcelona". Sehr gepflegt, herrliche Grünanlagen, nette Cafes, köstliche Tapas Bars und sehr gepflegte teure Geschäfte.  Wir bummelten über den Born und  den Placa Major, für mich ein Vergnügen. Ich habe zwei Stunden lange jedes Schuhgeschäft in Palma besucht, armer Florian !! Die Kathedrale von Mallorca aus dem Jahr 1306-1601 besuchten wir natürlich auch. Das besondere ist, dass Gaudi mit der Umgestaltung der drei Apsiden beauftragt wurde, und er diese in einer höchst eigenartiger Weise umgestaltet hat. Über Geschmack lässt sich ja angeblich streiten. rechte Absis Hauptapsis Am Abend besuchten wir eine sehr nette Tapas Bar, da konnte man sich selbst ca 30 verschiedene Weine in 3 verschiedenen Mengen einschenken. Zum Kosten, zum Genießen oder zum viel Trinken, alles wird direkt auf eine Codekarte gespeichert und am Schluss bezahlt man. Sehr originell und köstlich.

SERRA DE TRAMUNTANA

UNESCO WELTNATURERBE 2011 Wir wollten den imposanten Nordwestteiles von Mallorca, den wir ja schon von der Meerseite bestaunt hatten nun auch von Land aus erkunden. Mit dem Auto ging es die traumhafte Küstenstrasse von Port Andratx Richtung Norden. Die deutlich sichtbaren Spuren eines schrecklichen Waldbrandes vom Juni 2013 waren bedrückend. Kilometerlang fährt man durch verkohlte Waldgebiete, und nur ganz zart beginnen Gräser und Palmen wieder auszutreiben. Hunderte Waldarbeiter sind tagtäglich damit beschäftigt den Wald wieder von verkohlten, kaputten Bäumen zu befreien. Mit unglaublichem Aufwand gelang es der Feuerwehr mit Hilfe von Wasser -und Hubschrauber Löschflugzeugen die unzähligen traumhaften Finkas in diesem Gebiet vor dem Feuer zu schützen. Immer wieder sieht man in total abgebrannten Waldteilen Finkas in "Grünoasen" stehen. Herrliche Aussichtspunkte und glasklares Wasser begeistern uns. Mallorca ist sicher nicht nur "Ballermann"   Wir besuchen den maler...

FLUCHT

Um 7h weckt mich das schreckliche Gewackel in der Bucht von der Cala de Caldera auf. Der Wind hat gedreht und jetzt steht der Schwell mit 1 m direkt in unsere kleine Ankerbucht. Flucht, und das schnell, das Dingi noch rasch an Bord, das Geschirr hab ich Gott sei Dank noch gestern in der Nacht abgewaschen, alles schnell verstauen und ablegen. Langsam kämpft sich unser Motor gegen Wind und Welle aus der Bucht, ja und draußen empfängt uns die Realität. 2-3m hohe Welle zuerst volle Breitseite, dass einmal so richtig  im Schiff abgeräumt wurde was doch nicht so gut verstaut war. Es war als würde man im Zorn den Schreibtisch oder den Kasteninhalt seiner Kinder mit einer großen Handbewegung  räumen. Dann von hinten ( das ist ja gut) aber leider viel zu wenig Wind, wir beschließen in den nur 6 Sm westlich liegenden sicheren Naturhafen Puerto Soller zu fahren, dort etwas ab zu warten bis Wind aufkommt, und dann erst weiter zu segeln. Um 9h liegen wir sicher im Hafenbecken und jetzt gib...

MANCHMAL GEHT NICHTS WEITER

Florian Obwohl die Nacht nicht angenehm war, fühlte ich mich am Morgen halbwegs ausgeschlafen – als wir aufwachten war es allerdings bereits 9:30 Uhr. Ein ordentliches Frühstück mit Ham and Eggs brachte uns wieder auf Touren. Voll motiviert gingen wir um 10:30 Uhr Anker auf und motorten aus unserer Bucht. Draußen – windstill. Nach einer Stunde gegen das vom Gewitter unangenehm aufgewühlte Meer entschieden wir uns für einen Badestopp. Um 16:00 Uhr ging´s weiter – wieder windstill, wieder gegen die Welle – Hochschaubahn; Martinas Gesicht war konzentriert auf den Horizont gerichtet und wechselte in Richtung gelb-grün. Ich fungierte als ihr „Hörbuch“ und las ihr aus einem alten Profil vor wie Europa 2050 aussehen könnte – na ich bin gespannt. Wegen der mühsamen Fahrt reduzierten wir unsere Tagesstrecke auf insgesamt 23 Sm und legten uns in die Cala de Sa Calobra – auch bekannt als „Felsenpforte“; sehr beeindruckend!! Tolle Felsformationen um eine Flussmündung getrennt vom Meer durch eine 5...

PLANÄNDERUNG

Florian Nach einer geruhsamen Nacht in Port Fornells/Menorca und dem vergeblichen Versuch am Morgen noch im Supermarkt einzukaufen (beide Supermärkte im Ort sperren erst um 10:30 Uhr auf) legen wir ab. Ziel ist Ciutadella an der Westküste von Menorca. Der Wind kommt von achtern und so gibt es Genusssegelen vor dem Wind entlang der Nordküste von Menorca; wir passieren Cap Cavallieria. Plötzlich „spinnt“ der Wind und kommt fünf Minuten später aus 30 Grad von Backbord vorne – also hart am Wind weiter. Nun war klar, dass wir nach Ciutadella kreuzen mussten. Der Wind legte zu und wir tauschten die Genua gegen die kleinere Fock. Als es Zeit gewesen wäre zu wenden beschlossen wir gleich nach Mallorca zu segeln; 25 sm offenes Meer; es würde knapp werden vor Einbruch der Dunkelheit drüben anzukommen, aber gegen den Wind ach Ciutadella aufzukreuzen war und zu blöd. Der Wind war perfekt – zwischen 15 und 19 Knoten aus 90 Grad Backbord; die ESPERANZA galoppierte wie ein junges Fohlen mit 6,5 bis 7...