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Posts mit dem Label "Tyrrhenisches Meer" werden angezeigt.

MY PRINCE ABDULAZIZ

Nach einer kurzen Überfahrt von Ibiza nach Formentera von ca.2 Stunden liegen wir hier vor Anker und es schaut aus wie in der Karibik. Noch dazu hat sich der König von Saudi Arabien mit seiner MY Prince Abdulaziz auch in diese große Bucht verlegt! Morgen geht`s auf Richtung Spanisches Festland, die Winde sind für die nächsten Tage aus Ost angesagt, und so werden wir versuchen so weit als möglich Richtung Gibraltar zu segeln. Das sind für uns ca 350 Sm, und das bedeutet 3 Tag und Nachtfahrten. Also werdet ihr in den nächsten Tagen keien Eintrag im Blog finden. Wünscht uns gute Winde und wenig Welle. Bis bald!

IBIZA

Nach einer sehr unruhigen Nacht sind wir gleich in der Früh aufgebrochen. Es waren nur 8 Sm bis Ibiza, und das wieder ein mal ohne Wind. Was soll`s wir wollten uns Ibiza anschauen, und so haben wir in der Hafenmarina angelegt und uns zuerst ausgeschlafen. Das tat gut, und es war Zeit den Magen wieder zu beruhigen. Dann ging die Sightseeing tour los, hinauf in die Oberstadt - DÀltvila mit ihrer Kathedrale Maria de las Nieves aus dem 14Jhdt Von dort oben hat man auch einen wunderschönen Blick auf die gesamte Stadt und die Marina Die Unterstadt ist von der Oberstadt durch eine mächtige Burgmauer und mehrere Burgtore umschlossen, alles wunderbar renoviert und sehr sehenswert. Durch verwinkelte Gassen und unendlich viele Lokale schlendern wir wieder bis zum Hafen, und da war sie, die unglaubliche Motoryacht von König Abdulaziz. Findet ihr auch im Internet, es war die größte private Motoryacht des 20 Jhdt. Ohne Worte!! Ibiza ist eine Reise wert.

WILDER RITT

Florian Unser Dingi war ja bereits bei unserer Abfahrt in schlechtem Zustand. Sämtliche Klebestellen haben sich aufgelöst. Luft ist ausgegangen. Zuletzt hatte ich mit drei Dosen Schlauchdichtungsmittel (zum Abdichten von Motorradschläuchen) samt mehreren Lagen Klebeband die hintere Spitze des rechten Luftkörpers dicht bekommen. Dazu musste ich das Dingi mit dem Behelfsfall ( ein Seil über eine Umlenkrolle am Mast, das zum Kranen verwendet werden kann) am Mast senkrecht aufziehen, das Ventil der rechten Luftkammer abschrauben, die drei Sprühdosen Kleber hineindrücken und durch entsprechende Verlagerung die Klebemasse ins rechte hintere Eck fließen lassen. Und – man staune! – es hat funktioniert. Seither mussten wir die Luftpumpe nicht mehr überlall mit dem Dingi mitnehmen, um nachzupumpen – das Dingi war wieder einmal dicht. Genauer gesagt Luftdicht; denn die Lenzöffnung war selbstverständlich ebenfalls undicht – und nicht dicht zu bekommen - , sodass wir immer ein Schöpfgefäß zu Dingi ...

PALMA

Ein Pflichttermin ist natürlich Palma de Mallorca, auf mich wirkte es wie "klein Barcelona". Sehr gepflegt, herrliche Grünanlagen, nette Cafes, köstliche Tapas Bars und sehr gepflegte teure Geschäfte.  Wir bummelten über den Born und  den Placa Major, für mich ein Vergnügen. Ich habe zwei Stunden lange jedes Schuhgeschäft in Palma besucht, armer Florian !! Die Kathedrale von Mallorca aus dem Jahr 1306-1601 besuchten wir natürlich auch. Das besondere ist, dass Gaudi mit der Umgestaltung der drei Apsiden beauftragt wurde, und er diese in einer höchst eigenartiger Weise umgestaltet hat. Über Geschmack lässt sich ja angeblich streiten. rechte Absis Hauptapsis Am Abend besuchten wir eine sehr nette Tapas Bar, da konnte man sich selbst ca 30 verschiedene Weine in 3 verschiedenen Mengen einschenken. Zum Kosten, zum Genießen oder zum viel Trinken, alles wird direkt auf eine Codekarte gespeichert und am Schluss bezahlt man. Sehr originell und köstlich.

SERRA DE TRAMUNTANA

UNESCO WELTNATURERBE 2011 Wir wollten den imposanten Nordwestteiles von Mallorca, den wir ja schon von der Meerseite bestaunt hatten nun auch von Land aus erkunden. Mit dem Auto ging es die traumhafte Küstenstrasse von Port Andratx Richtung Norden. Die deutlich sichtbaren Spuren eines schrecklichen Waldbrandes vom Juni 2013 waren bedrückend. Kilometerlang fährt man durch verkohlte Waldgebiete, und nur ganz zart beginnen Gräser und Palmen wieder auszutreiben. Hunderte Waldarbeiter sind tagtäglich damit beschäftigt den Wald wieder von verkohlten, kaputten Bäumen zu befreien. Mit unglaublichem Aufwand gelang es der Feuerwehr mit Hilfe von Wasser -und Hubschrauber Löschflugzeugen die unzähligen traumhaften Finkas in diesem Gebiet vor dem Feuer zu schützen. Immer wieder sieht man in total abgebrannten Waldteilen Finkas in "Grünoasen" stehen. Herrliche Aussichtspunkte und glasklares Wasser begeistern uns. Mallorca ist sicher nicht nur "Ballermann"   Wir besuchen den maler...

FLUCHT

Um 7h weckt mich das schreckliche Gewackel in der Bucht von der Cala de Caldera auf. Der Wind hat gedreht und jetzt steht der Schwell mit 1 m direkt in unsere kleine Ankerbucht. Flucht, und das schnell, das Dingi noch rasch an Bord, das Geschirr hab ich Gott sei Dank noch gestern in der Nacht abgewaschen, alles schnell verstauen und ablegen. Langsam kämpft sich unser Motor gegen Wind und Welle aus der Bucht, ja und draußen empfängt uns die Realität. 2-3m hohe Welle zuerst volle Breitseite, dass einmal so richtig  im Schiff abgeräumt wurde was doch nicht so gut verstaut war. Es war als würde man im Zorn den Schreibtisch oder den Kasteninhalt seiner Kinder mit einer großen Handbewegung  räumen. Dann von hinten ( das ist ja gut) aber leider viel zu wenig Wind, wir beschließen in den nur 6 Sm westlich liegenden sicheren Naturhafen Puerto Soller zu fahren, dort etwas ab zu warten bis Wind aufkommt, und dann erst weiter zu segeln. Um 9h liegen wir sicher im Hafenbecken und jetzt gib...

MANCHMAL GEHT NICHTS WEITER

Florian Obwohl die Nacht nicht angenehm war, fühlte ich mich am Morgen halbwegs ausgeschlafen – als wir aufwachten war es allerdings bereits 9:30 Uhr. Ein ordentliches Frühstück mit Ham and Eggs brachte uns wieder auf Touren. Voll motiviert gingen wir um 10:30 Uhr Anker auf und motorten aus unserer Bucht. Draußen – windstill. Nach einer Stunde gegen das vom Gewitter unangenehm aufgewühlte Meer entschieden wir uns für einen Badestopp. Um 16:00 Uhr ging´s weiter – wieder windstill, wieder gegen die Welle – Hochschaubahn; Martinas Gesicht war konzentriert auf den Horizont gerichtet und wechselte in Richtung gelb-grün. Ich fungierte als ihr „Hörbuch“ und las ihr aus einem alten Profil vor wie Europa 2050 aussehen könnte – na ich bin gespannt. Wegen der mühsamen Fahrt reduzierten wir unsere Tagesstrecke auf insgesamt 23 Sm und legten uns in die Cala de Sa Calobra – auch bekannt als „Felsenpforte“; sehr beeindruckend!! Tolle Felsformationen um eine Flussmündung getrennt vom Meer durch eine 5...

PLANÄNDERUNG

Florian Nach einer geruhsamen Nacht in Port Fornells/Menorca und dem vergeblichen Versuch am Morgen noch im Supermarkt einzukaufen (beide Supermärkte im Ort sperren erst um 10:30 Uhr auf) legen wir ab. Ziel ist Ciutadella an der Westküste von Menorca. Der Wind kommt von achtern und so gibt es Genusssegelen vor dem Wind entlang der Nordküste von Menorca; wir passieren Cap Cavallieria. Plötzlich „spinnt“ der Wind und kommt fünf Minuten später aus 30 Grad von Backbord vorne – also hart am Wind weiter. Nun war klar, dass wir nach Ciutadella kreuzen mussten. Der Wind legte zu und wir tauschten die Genua gegen die kleinere Fock. Als es Zeit gewesen wäre zu wenden beschlossen wir gleich nach Mallorca zu segeln; 25 sm offenes Meer; es würde knapp werden vor Einbruch der Dunkelheit drüben anzukommen, aber gegen den Wind ach Ciutadella aufzukreuzen war und zu blöd. Der Wind war perfekt – zwischen 15 und 19 Knoten aus 90 Grad Backbord; die ESPERANZA galoppierte wie ein junges Fohlen mit 6,5 bis 7...

ÜBERFAHRT NACH MENORCA

Martina Nachdem wir einen herrlichen Tag in Bonifacio verbrachten, haben wir gleich am nächsten Morgen Richtung Menorca abgelegt. Ca 250 Sm liegen vor uns, das heißt, wenn der Wind wie vorhergesagt mit 10 Kn aus Ost bläst, sollten wir in 48 Std. auf Menorca sein. Voller Euphorie fahren wir unter voller Besegelung, Groß, Genua und Fock mit bis zu 6 Kn unserem Ziel entgegen. Der Wind kommt zwar aus N, und deshalb ist es etwas kühl, doch wir können auch unter diesen Bedingungen wunderbar nach Menorca segeln. Wir sind im Glücksrausch, alles passt perfekt, Wind, Zeitplan und Menueplan. In der Haubenkombüse wurde Tomaten mit Mozzarella und Bärlauchpesto und danach Schweinslungenbraten mit Lauchreis und grünem Salat vorbereitet. Wir schmatzten um die Wette, das Glück war uns meilenweit anzusehen. Leider hat der Wind in der Nacht dann doch wieder stark nachgelassen und gedreht, die Segel haben zu schlagen begonnen, und so waren wir gezwungen das Großsegel zu bergen und durch die ausgebäumte Ge...

BONIFACIO

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Bonfacio ist definitiv einen Besuch wert. Nochmals unsere Wohlfühlbatterien auftanken. Morgen brechen wir Richtung Balearen/Menorca auf. 250 Sm nonstop, geplante Ankunft auf Menorca ist Donnerstag 5.9.2013, wir hoffen auf den angesagten Wind!

ENDLICH

Martina Genau so, dachten wir, muss segeln doch auch sein können!!! Um 7h leutet unser Wecker, wir liegen bei der Tankstelle und müssen bis 8h weg sein, kein Problem, denn wir haben guten Wind angesagt, ich hoffe der Wind weis das auch. Raus aus der Marina und Richtung Strasse von Bonifacio. Ein Segelrevier das unter schlechten Wetterbedingungen auf Grund von Riffen, jede Menge Untiefen, und Düseneffekt zwischen Korsika und Sardinien nicht unterschätzt werden soll. Die Fahrt um das südöstliche Kap " Punta de Sperono" wird in den Küstenhandbüchern nur bei gutem Wetter und nur unter Tags bei guter Sicht empfohlen. Deshalb wollten wir schon rechtzeitig aufbrechen um diese möglichen Gefahren auszuschließen. Ja, und der Wind hat gehalten was er versprochen hat. Mit gemütlichen bis zu 10Kn Wind konnten wir bei raumem Wind bis zu 6 Kn Fahrt machen. Es war herrlich, Segel rauf und 6 Std. später wieder Segel runter. Als wir Porto Vecchio passierten, hörten wir einen Funkspruch zwische...

GROSSER ABSCHIED

30./31.08.2013: Florian Unsere ganze Familie hatte auf Korsika den gemeinsamen Sommerurlaub verbracht. 28 Personen – sogar Martinas Mama war da. Wir hatten Korsika als Destination für den diesjährigen Familienurlaub im Hinblick auf unsere Weltumsegelung ausgewählt, damit wir hier nochmals mit unseren Liebe zusammentreffend und auch am Familienurlaub teilnehmen können. Es war eine wunderschöne Woche. Wenn man so ein Abenteuer unternimmt, dann spürt man eine Art Heimweh nach den lieben Personen, die man zurück lässt. Letztlich sind es wohl die Personen, die einem vertraut sind – Familie und Freunde - , die das zu Hause zum zu Hause machen. Wir durften also noch eine Woche „zu Hause“ erleben und wussten natürlich, dass der Abschied schwer fallen würde. Und so war es dann auch. Diesmal war es ein Abschied wohl auf ein Jahr – wann wir 2014 wieder in Österreich sein werden, das wissen wir noch nicht. Voraussichtlich im Juli zum 80. Geburtstag meiner und 75.Geburtstag von Martinas Mama. Nach ...

WIE DIE ZEIT VERGEHT

Ja, jetzt sind wir schon fast eine Woche auf Korsika, unser Schiff liegt in der Marina Taverna, und wir genießen die Großfamilie. Die Begrüßung nach über einem Monat war natürlich ein großes Hallo. Herrlich für uns war auch, dass wir jetzt viele Ausflüge auf Korsika machen konnten, denn die Familie war ja mit 4 Autos hier. Der erste Erkundungsfahrt ging ins Landesinnere in den Ort Corte  Zitadelle von Corte - militärische Festung Genuesa Brücke über den kleinen Fluß Pinar und danach fuhren wir ins 29km lange Asco Tal das am Fuße des 2.706m Hohen Monte Cinto liegt. Herrliche Felsformationen und romantische kleine Flüsse haben uns den ganzen Tag begleitet. Ein weiterer Ausflug führte uns ins Bergdorf  Carcheto Brustico, vorbei an tausenden Maronibäumen spazierten wir zu einem Felsenbrunnen "Di I`Onda" und weiter zu dem 15m hohen Wasserfall "La Struccia" Ja und jetzt sind wir wieder mit notwendigen Aufgaben für`s Schiff beschäftigt. Unsere Genua leidet eindeutig an Alt...