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Posts mit dem Label "Barbados" werden angezeigt.

BARBADOS RESUMEE

Florian Barbados ist bei einer Atlantiküberquerung überaus verlockend – weil es die östlichste Insel ist. Wäre eine andere Insel noch östlicher, wäre diese andere Insel noch verlockender. Seglerisch hat Barbados wenig bis nichts zu bieten, außer einen sicheren Liegeplatz in der Carlisle Bay, um seinen müden Kadaver auszurasten. In der Carenage wäre ein Liegeplatz am Kai auch möglich (für die ESPERANZA USD 25,-- pro Nacht), aber dort ist es laut – für Party o.k.. Die Menschen in Barbados sind überaus freundlich und hilfsbereit. Die Insel ist teuer (Essen gehen mindestens EUR 30,00 p.P; Supermarkt ca. 20 % teure als bei uns). Der Barbados Yacht Club ist wiederum ein Highlight – freundlich, gepflegt, hilfsbereit – zwar ist die Gastmitgliedschaft für Segler kostenlos, doch ist die Konsumation natürlich auch entsprechend teuer. Alles in allem ist Barbados ein geeigneter Ort zum Ausrasten; extra hinfahren würde ich aber nicht.

FRISUREN

Heute habe ich noch einmal einen Einkausbummel durch die Straßen von Bridgetown gemacht. Habe mir einen sehr netten Bikini gekauft. Billabong Model 2014. Als ich so durch die Strassen spazierte und wieder einmal dachte was ich euch morgen so schreiben werde, da ist mir folgendes aufgefallen. Die Frauen tragen zu 90% Röcke, Kleider oder Kostüme, sie kleiden sich bewusst sehr feminin. Leider sind auch viele von ihnen viel zu dick, doch selbst diese zeigen mit Stolz ihre Weiblichkeit. Sie legen auch sehr viel Wert auf ihre Frisuren, und so bin ich auf die Jagd nach schönen Frisuren gegangen. Florian hätte sich wahrscheinlich total mit mir geniert, wenn ich wildfremde Frauen und Mädchen anspreche und frage ob ich ihre Frisuren fotografieren darf, aber ich war eh alleine unterwegs, denn der Kapitän war die Ausreiseformalitäten erledigen. Alles Eigenhaar Durch unseren Blog, und euren enttäuschten Kommentaren wenn wir ein mal nicht schreiben, sind wir angeregt unsere Umwelt aufmerksamer wahr ...

WAS IST DAS ?

Martina Wir haben von unseren Freunden Früchte geschenkt bekommen, uns wissen weder was es ist, noch in welchem Zustand sie am Besten schmecken. Wer kann helfen? Gestern haben wir mit dem Bus einen kleinen Inselausflug unternommen. Wer eine kleine Anregung für seine Hausfassade braucht bitte schön! Besonders für die grauen Nebeltage besonders erfrischend!!! Leider habe ich kein Photo von einem Haus in azur blau und lila mit grün. Wenn ich so eines wieder sehe mache ich mir ein Photo und werde dann unser Magazin am Bahnhof umstreichen. Man sieht auch oft Häuser die alle 4 Außenwände in verschiedenen Farben bemalt haben, auch nicht schlecht! Nachdem wir gestern die nächsten Monate einmal so grob geplant haben, haben wir unseren Plan wieder geändert und werden morgen nach Grenada segeln. Tobago ist doch ein schönes Stück nach Süden, und wenn wir dort hin fahren müssten wir natürlich wieder alles nach Norden segeln, und die Zeit würde uns dann fehlen. Wollen ja schließlich die Karibik geni...

VORBEREITUNGEN

Florian Unsere Freunde Dorrit und Horst sind abgereist – zurück ins schöne Österreich. Das verursacht natürlich auch bei uns wehmütige Gefühle. Aber neue Abenteuer warten. Wir machen uns bereit für die Überfahrt nach Tobago. Davor noch einige Abschlussarbeiten an Bord. Der Arretierungsbolzen am Spinnakerbaum (zum Ausbaumen der Vorsegel) ist am Atlantik gebrochen. Es war zwar nicht einfach (was ist schon einfach an Bord), aber ohne Schrauben zu „vernudeln“ konnte ich einen Ersatzbolzen montieren. Mal sehen, ob das hält. Martina hat das Unterwasserschiff weiter mit Spachtel und groben Schwamm geputzt; mit Watte in den Ohren, damit die verscheuchten Einsiedlerkrebse sich nicht in ihren Ohren ein neues Zuhause suchen. Haben wir von anderen Seglern gehört, und Martina wollte kein Haustier! Wie ihr sehen könnt, liegt noch einiges an Arbeit vor uns. Wir beobachten jedenfalls die Wetter und Windvorhersagen – sobald sich der Wind beständig bei 15-20 Knoten einpendelt wird ausklariert und dann g...

CRANE BEACH

Martina Nachdem Florian den gestrigen Tag mit Antibiotika, gegen seine starken Halsschmerzen, brav im Bett verbracht hat, und ich ihn am Abend mit Fleischlaberl mit Okra, Kartoffeln und Salat verwöhnt habe, konnten wir den seit langem geplanten  Ausflug mit unseren Freunden doch noch machen. Dorrit und Horst holten uns mit ihrem Mietauto um 9:30 vom Barbados Yachtclub ab damit wir rechtzeitig um 10h im Hotel Crane zum Gospel Brunch sind. Wir haben uns in sehr feinem Ambiente  bei wunderschönen Gospelklängen die Bäuche voll geschlagen. Es war herrlich, Frühstück mit festem Boden unter den Füßen, verwöhnen lassen und in vollen Zügen genießen. Dieses Hotel ist derart  traumhaft angelegt, dass sie hier sogar die Raffaello Werbung gedreht haben. Die weitläufige Anlage  liegt an der bedeutend raueren SO Seite von Barbados. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund für diese Vielzahl an Swimming pools, denn im Meer zu schwimmen ist schwierig bis unmöglich, aber mit einem Bodyb...

AUTOPILOT

Florian Das neue Jahr hat neue Aufgaben für uns. Der neue Autopilot, den uns unsere Freunde aus Österreich mitgebracht haben, passt natürlich nicht. Es ist wie verhext - aber das ist ein gutes Beispiel, wie die meisten Dinge auf so einer Segelpartie ablaufen. Zunächst hat mich am 1. Jänner eine Verkühlung erwischt. Im Hals einen Kaktus und 37,5 Grad Fieber. Am 2.1. wars ein wenig besser, also ran an die Arbeit. Der neue Stecker war bald montiert und auch die Basisistation der Fernbedienung. Nach fertiger Montage gingen wir freudig an den Praxistest. Als wir das Stromkabel anstecken wollten mussten wir feststellen, dass das neue Kabel kürzer ist als das alte. Also Kabel verlängern. Der Stecker war fix verschlossen; dort war nichts zu verlängern. Also Autopilot aufgeschraubt und dort geschaut, ob man gut verlängern kann. Nach Abnahme des Deckels schaute ich auf viel Elektronik - dort wollte ich nicht hineingreifen. Also alles wieder zu machen und das Kabel abgezwickt und mit Steckverbind...

SILVESTER 2013

Florian Was für ein Jahr, das da zu Ende geht. Wir haben unsere Leben radikal verändert, damit es spannend bleibt. Ich habe bei einem Freund ein Buch gefunden: „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“, geschrieben von einer Geriatrieschwester, nach unzähligen Gesprächen mit kurz vor dem Tod stehenden. Demnach wurde am meisten bereut: -          Ich habe zu wenig meine Träume verwirklicht. -          Ich habe zu viel gearbeitet. -          Ich habe mich zu wenig um meine Freunde gekümmert. -          Ich habe meine Gefühle anderen gegenüber zu wenig gezeigt. Nummer 5 kann ich mich nicht mehr erinnern, aber die ersten vier sind auch schon genug. Gemeinsam mit meinen 3 Leitsätzen -          Das letzte Hemd hat keine Taschen. -          Das Leben ist k...

JAHRESENDE

Wir freuen uns über unsere neuen Blogsegler von der "La Pirogue" Holger;  und über Gitti und Jörg aus Berlin. Ich kann euch nur sagen das es für eine unglaublich schöne Erfahrung ist, wenn wir von neuen, fremden Bloglesern angeschrieben wird. Am liebsten würde ich euch Alle kennen lernen. Vielleicht ergibt sich ja ein Mal die Gelegenheit den Einen oder Anderen zu treffen, ich stell es mir jedenfalls sehr nett vor. Es erweckt in mir ein gewisses Gefühl von Freude, Friede und Verbundenheit - einfach sehr, sehr nett!! Gestern habe ich aus 1l Milch mein erstes Joghurt selber gemacht, und es ist herrlich geworden. Laut Proviantfibel kann man sogar Käse machen, mal schauen ob ich das auch noch mache, ich denke wenn man in Gegenden kommt wo man nichts mehr kaufen kann, spätestens dann ist die Zeit reif für selbstgemachten Käse und Topfen. Ihr werdet es sicher erfahren. Wir sind nach einer guten Shoppingrunde im Supermarkt von Holetown mit Schätzen wie Mineralwasser, Frischmilch, Moz...

DIE DREI VOM SCHLAUCHBOOT

Dorrit Zuerst einmal Entschuldigung für die Verspätung- die Gastkorrespondentin (also ich) hat irrtümlich geglaubt, sie sei hier auf Urlaub. Da lebt man ein recht bürgerliches Leben in der Großstadt und plötzlich wacht man auf in Barbados, geht ins Meer schwimmen und aus dem Nichts kommen drei wilde Segler auf einem Dingi (so heißt das Schlauchboot im Seglerjargon) daher..Florian, Martina und Horst sind also gestern von Bridgetown herauf in die Paynes Bay gesegelt, wo wir einen herrlichen Nachmittag und Abend bei Thunfisch, einigen Flaschen Banks- so heißt das lokale herrliche Bier- und guten Gesprächen verbracht haben. Wir sind froh, dass wir die beiden am 24.12. in so guter Verfassung wieder in die Arme nehmen konnten nach der abenteuerlichen Überfahrt. Von einem Abschied in Katzelsdorf zu einer Begrüßung in der Karibik, größer könnte der Unterschied nicht sein! Hier ist es tatsächlich postkartenmäßig schön: türkises Meer und der weichste, samtigste Sandstrand der mir je untergekomme...

PHOTOS

Meine Lieben ich habe jetzt einige Photos in unseren Blog über die Atlantiküberquerung eingefügt. Wer Lust hat hat gerne noch ein Mal alles durchschauen.

WEIHNACHTEN 2013

Martina Überglücklich und bereits schon wieder erholt genießen wir Barbados - wieder durchschlafen zu können war traumhaft. Es war ja ein richtiger Weihnachtsschock von 18 Tagen Atlantik in das große Finale des Weihnachtswahnsinns zu stolpern. Überall blinkt und leuchtet es, die Menschen plündern die Supermärkte als stünde der Weltuntergang kurz bevor, sie laufen mit Sackerl und Packerl durch die Gegend.Wir hören das Lied "I am dreaming of a white Christmas", ja da stimmen wir gleich mit ein, obwohl ich den Winter absolut nicht vermisse. Schneefall bei 28° das wäre nach meinem Geschmack, aber ob das jemals gelingt wage ich zu bezweifeln, schade!! Am 24.12. haben wir um 15h unsere Wiener Freunde Dorrit und Horst Mitten in Bridgetown getroffen. Mit ihnen kam unsere neuer Autopilot und Florian`s Weihnachtsgeschenk - perfekter kann das Timing nicht sein. Wir haben dann bei uns an Bord Weihnachten gefeiert. Kerzen anzünden war wegen zu starkem Wind nicht möglich, aber wir haben mi...