Florian
Das neue Jahr hat neue Aufgaben für uns. Der neue Autopilot, den uns unsere Freunde aus Österreich mitgebracht haben, passt natürlich nicht. Es ist wie verhext - aber das ist ein gutes Beispiel, wie die meisten Dinge auf so einer Segelpartie ablaufen.
Zunächst hat mich am 1. Jänner eine Verkühlung erwischt. Im Hals einen Kaktus und 37,5 Grad Fieber. Am 2.1. wars ein wenig besser, also ran an die Arbeit. Der neue Stecker war bald montiert und auch die Basisistation der Fernbedienung. Nach fertiger Montage gingen wir freudig an den Praxistest. Als wir das Stromkabel anstecken wollten mussten wir feststellen, dass das neue Kabel kürzer ist als das alte. Also Kabel verlängern. Der Stecker war fix verschlossen; dort war nichts zu verlängern. Also Autopilot aufgeschraubt und dort geschaut, ob man gut verlängern kann. Nach Abnahme des Deckels schaute ich auf viel Elektronik - dort wollte ich nicht hineingreifen. Also alles wieder zu machen und das Kabel abgezwickt und mit Steckverbindungen und Schrumpfschläuchen um einen knappen Meter verlängert. Freudig steckte ich den Stecker an - alles funktionierte. Also neuen Autopilot in die Befestigung des Alten angesteckt. Das "Siegerbier" war bereits eingekühlt. Leider zu früh gefreut! Nichts ist einfach.
Der neue Autopilot ist ein wenig breiter als der alte, also war das Rudergestänge im Weg. Na super - massive Umbauarbeiten waren notwendig, um den neuen Autopiloten passend zu machen. Mit sämtlichen Gerätschaften an Land, da der Yachtclub so eine Art Arbeitsbereich hat, den wir benutzen durften. Der Stecker natürlich Barbados - wir haben ja einen Adapter. Allerdings 110 V - daher lief die Flex ein wenig langsamer - die Nirostaplatte konnte ich damit gerade durchschneiden. Allerdings war erforderlich drei neue Löscher durch 1 cm Nirostastahl zu bohren und ein 8 mm Gewinde zu schneiden - das war mit 110 V leider nicht machbar.
In Barbados gibt es aber auch 220 V Leitungen, natürlich mit speziellem Stecker - diesen Adapter haben wir allerdings nicht. Das dritte Geschäft hatte einen passenden Adapter - Zeitaufwand - 1/2 Tag.
Am 3. Jänner war`s dann so weit. Martina und ich wieder mit Gerätschaft an Land. Zum Glück haben wir gutes Werkzeug an Bord. Damit und mit 220 V konnten wir die erforderlichen Löcher in den Nirostastahl bohren und mit den Gewindeschneidern die 8 mm Gewinde schneiden - alles passte.
Der Arbeiter im Yachtclub meinte nur -" looks like you know what you are doing"; und war verblüfft als ich ihm erklärte, dass es das erste Mal war, das wir das gemacht haben.
Zurück an Bord passte es schon fast perfekt - allerdings war ein Stück der neuen Stahlplatte noch im Weg. Also mit der Flex wieder an Land - die letzten Schneidescheiben verbraucht (hier gibt es keine Schneidescheiben) - dann war es soweit. Zurück an Bord - montiert - passt perfekt!!! Siegerbier!!
Die Moral aus der Geschichte - bei Segeln in fremden Ländern geht nichts einfach und nichts rasch. Und Geduld und Durchhaltevermögen sind zwei der wichtigsten Eigenschaften.
Bei unserem Bimini ( Schattenspender an Deck) lösen sich viele Nähte durch die UV- Strahlen der Sonne auf. Martina näht die wichtigsten Stellen mit der Hand nach, aber bei der nächsten Gelegenheit von Marina und Landstrom müssen wir alles abbauen und mit der Bordnähmaschine nachnähen.
Das neue Jahr hat neue Aufgaben für uns. Der neue Autopilot, den uns unsere Freunde aus Österreich mitgebracht haben, passt natürlich nicht. Es ist wie verhext - aber das ist ein gutes Beispiel, wie die meisten Dinge auf so einer Segelpartie ablaufen.
Zunächst hat mich am 1. Jänner eine Verkühlung erwischt. Im Hals einen Kaktus und 37,5 Grad Fieber. Am 2.1. wars ein wenig besser, also ran an die Arbeit. Der neue Stecker war bald montiert und auch die Basisistation der Fernbedienung. Nach fertiger Montage gingen wir freudig an den Praxistest. Als wir das Stromkabel anstecken wollten mussten wir feststellen, dass das neue Kabel kürzer ist als das alte. Also Kabel verlängern. Der Stecker war fix verschlossen; dort war nichts zu verlängern. Also Autopilot aufgeschraubt und dort geschaut, ob man gut verlängern kann. Nach Abnahme des Deckels schaute ich auf viel Elektronik - dort wollte ich nicht hineingreifen. Also alles wieder zu machen und das Kabel abgezwickt und mit Steckverbindungen und Schrumpfschläuchen um einen knappen Meter verlängert. Freudig steckte ich den Stecker an - alles funktionierte. Also neuen Autopilot in die Befestigung des Alten angesteckt. Das "Siegerbier" war bereits eingekühlt. Leider zu früh gefreut! Nichts ist einfach.
Der neue Autopilot ist ein wenig breiter als der alte, also war das Rudergestänge im Weg. Na super - massive Umbauarbeiten waren notwendig, um den neuen Autopiloten passend zu machen. Mit sämtlichen Gerätschaften an Land, da der Yachtclub so eine Art Arbeitsbereich hat, den wir benutzen durften. Der Stecker natürlich Barbados - wir haben ja einen Adapter. Allerdings 110 V - daher lief die Flex ein wenig langsamer - die Nirostaplatte konnte ich damit gerade durchschneiden. Allerdings war erforderlich drei neue Löscher durch 1 cm Nirostastahl zu bohren und ein 8 mm Gewinde zu schneiden - das war mit 110 V leider nicht machbar.
In Barbados gibt es aber auch 220 V Leitungen, natürlich mit speziellem Stecker - diesen Adapter haben wir allerdings nicht. Das dritte Geschäft hatte einen passenden Adapter - Zeitaufwand - 1/2 Tag.
Am 3. Jänner war`s dann so weit. Martina und ich wieder mit Gerätschaft an Land. Zum Glück haben wir gutes Werkzeug an Bord. Damit und mit 220 V konnten wir die erforderlichen Löcher in den Nirostastahl bohren und mit den Gewindeschneidern die 8 mm Gewinde schneiden - alles passte.
Der Arbeiter im Yachtclub meinte nur -" looks like you know what you are doing"; und war verblüfft als ich ihm erklärte, dass es das erste Mal war, das wir das gemacht haben.
Zurück an Bord passte es schon fast perfekt - allerdings war ein Stück der neuen Stahlplatte noch im Weg. Also mit der Flex wieder an Land - die letzten Schneidescheiben verbraucht (hier gibt es keine Schneidescheiben) - dann war es soweit. Zurück an Bord - montiert - passt perfekt!!! Siegerbier!!
Die Moral aus der Geschichte - bei Segeln in fremden Ländern geht nichts einfach und nichts rasch. Und Geduld und Durchhaltevermögen sind zwei der wichtigsten Eigenschaften.
Bei unserem Bimini ( Schattenspender an Deck) lösen sich viele Nähte durch die UV- Strahlen der Sonne auf. Martina näht die wichtigsten Stellen mit der Hand nach, aber bei der nächsten Gelegenheit von Marina und Landstrom müssen wir alles abbauen und mit der Bordnähmaschine nachnähen.
.jpg)