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Posts mit dem Label "Strasse von Messina" werden angezeigt.

STRASSE VON MESSINA

Nach der erfolgreichen Motorreparatur, haben wir gestern dann wieder unsere Lebensmittelvorräte aufgestockt, und auch einiges zum Waschen in die Wäscherei gegeben. Heute war um 7h Tagwache, denn es ist sehr wenig Wind aus N angesagt, und die Strömung fließt zwischen 7h und 11:30 mit bis zu 5Kn nach Nord, ja und diese Strömung wollen und müssen wir auf alle Fälle nützen. Um 8h können wir die Wäsche holen und dann geht`s gleich los. Wir haben uns die Fahrt durch die Strasse von Messina viel aufregender vorgestellt, möglicherweise hatten wir auch Glück, denn es war kaum Schiffsverkehr. Man hat uns geraten auf unser Vorfahrtrecht bei Fähren lieber zu verzichten, aber wie gesagt hatten wir keinerlei Probleme. Spannend war hingegen das Verlassen der engsten Stelle, gleich nördlich der Stadt Messina, hier war eine starke Gegenströmung, es gab zwei längere Abschnitte wo das, davor absolut ruhige Wasser plötzlich zu kochen begann, sich Wellen wie aus dem nichts bildeten, starke Wirbeln im Wasse...

DIE REPARATUR

Florian:  Das blöde bei Motorproblemen ist, wenn man die Ursache nicht kennt. Jetzt kenne ich einen Motor zwar prinzipiell, aber ein Fachmann bin ich natürlich nicht. Ich habe nur zwei Hände und ein logisch funktionierendes Gehirn. Wenn ein Motor überhitzt, dann kühlt er nicht ausreichend.  Also Kühlschläuche kontrolliert. Wir haben eine Zweikreiskühlung; ursprünglich hatte das Schiff eine Einkreiskühlung. Nachdem die Kühlwasserpumpe läuft und ich die Schläuche direkt an den Motorblock angeschlossen hatte und beim hinteren Ende nur ein kleines Rinnsal Wasser herauskam nahm ich an, dass der Motor mit Kalk verlegt sei. Der Mechaniker, der am Morgen den Motor inspizierte meinte nur, ich solle an der Stirnseite den Deckel abschrauben und kontrollieren. Als ich das mache, stelle ich fest, dass dort ein Thermoventil eingebaut ist. Eigentlich eh klar – ist das Wasser noch kalt, bleibt das Ventil zu und der Motor kommt rasch auf Betriebstemperatur; ist der Motor dann warm, öffnet sich...

DAS BESTE BIER MEINES LEBENS

Florian Die folgenden Zeilen dienen nicht der Verstärkung der Einschaltquoten auf unserer Homepage. Alles ist tatsächlich genau so passiert. Manchmal denke ich; sitzt der Teufel irgendwo und legt ein Gewicht nach dem anderen auf meine Schultern und schaut wie viel ich aushalte, bevor ich zusammenbreche. Aber der Reihe nach… Unsere Maschine war also nur  für ca. 5 Minuten einsatzfähig, bevor sie überhitzt und wir sie abschalten mussten. Ich wusste also, dass wir für das Anlegemanöver in der kleinen Marina neben dem großen Hafenbecken in Reggio Calabria nur eine Chance hatten. Wir sind also unter Segel aufgekreuzt, 25-30 Knoten Wind, 1. Ref in Groß und Fock. Ca. ½ Seemeile nördlich von der Hafeneinfahrt; dann also Groß geborgen, Fock auf 1 m² verkleiner und mit ca. 2 Kn Fahrt vor dem Wind Richtung Hafen. Martina bringt die Fender aus. 100m vor der Hafeneinfahrt ein Aufschrei von Martina – „Ich hab den Fender verloren“. Einer unserer neuen Fender treibt 30 m Steuerbord von uns vor dem...

MOTOR KATASTROPHE

Martina Also gestern sind wir frohen Mutes, von unserem eher unangenehmen Ankerplatz ( ich habe im Salon am Boden geschlafen, da wackelt es nicht so sehr) aufgebrochen. Unser Thunfisch Angelköder Nach einiger Zeit ist der Wind wieder ein Mal total eingeschlafen, das kennen wir ja schon. Motor starten und weiter geht`s Richtung Strasse von Messina. Plötzlich raucht der Motor schrecklich, der Motoralarm pfeifft, schnell Motor abdrehen und feststellen was los ist. Florian schaut und meint, wir müssen irgendwo anlegen um die Ursache genau überprüfen zu können. Die nächste Möglichkeit ist der Industriehafen von Salina Joniche, die Einfahrt ist auf der STB Seite angeblich versandet. Also vorsichtig! Bei leichtem Wind steuern wir gegen 14h den Hafen an,  na das schaut nicht gut aus, langsam, langsam, stopp, stooooooooooop zurück, da ist es viel zu seicht, das kann sich nieeeeeeee ausgehen. Deshalb zurück und vor der Einfahrt im Schwell ankern, mit dem Dingi erkunden. Na das war aber knapp...