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Posts mit dem Label "Nordinsel" werden angezeigt.

4.460 KILOMETER

16.12.2017 Martina Nach einer gemütlichen letzten Nacht am Strand südlich von Wellington geht´s ans Zusammenpacken. Dies müssen wir nacheinander erledigen, weil zu wenig Platz im Jucy für zwei sich bewegende Menschen ist. Wir haben uns gestern noch schnell einen rosa Koffer bei der Heilsarmee um 5 Euro gekauft, damit wir unser Gewand für die bevorstehende Australienreise besser einpacken können. Den Camper müssen wir sauber übergeben, und so putzen wir Damen rasch den Innenraum und Florian erledigt den Außenputz. Tanken, Gasflasche füllen, Schmutzwasser entleeren und dann geht´s noch rasch zum Mt. Victoria. Ein 196 Meter hoher Hügel mit einem letzten Rundumblick über Wellington. Es ist 14 Uhr und wir können in unser 4-Bettzimmer in der Jugendherberge YHA im Zentrum von Wellington einchecken. Florian und ich waren ja noch nie in einer Jugendherberge, und so haben wir keinerlei Vergleiche, aber Babsi ist begeistert. Sie meint: "In so einem schönen Hostel war sie noch nie", und ...

LETZTER SONNENUNTERGANG MIT JUCY-VAN

15.12.2017 Barbara Nach einem Frühstück mit tollem Ausblick geht es in die Innenstadt von Wellington, um die letzten Erledigungen zu machen, da sich unsere Neuseelandreise dem Ende zuneigt.  Wir schlendern durch die belebten Straßen, kehren nach ein paar Stunden zu unserem Van zurück und fahren auf den Stellplatz, an dem genau vor 24 Tagen meine Neuseelandreise mit Florian und Martina begonnen hat. Somit ist dieser Platz vor allem für mich ganz besonders und ich freue mich, dass wir wieder hier sind. Wellington macht gerade an diesem Tag seinem Namen "Windy City" alle Ehre, und um dem kühlen Wind zu entfliehen, laufen Florian und ich noch eine schöne, lange Runde an der Küste entlang, damit uns warm wird. Der Plan funktioniert und nach einer Erfrischung in einem kleinen Bach, kocht uns Martina zum letzten Mal ein ausgezeichnetes Abendessen im Van. Zum Abschluss schenkt uns Nueseeland noch einen wunderschönen Sonnenuntergang und somit beginnt unsere letzte Nacht im Jucy-Van.

MÄDL AN BORD

21.11.2017 Martina Es liegen nur noch 150 Kilometer bis nach Wellington vor uns. Wir haben noch genug Zeit, um einen Strandspaziergang einzuschieben. Neuseeland ist bereits so weit südlich, dass hier nicht mehr die Passatwinde aus dem Osten anzutreffen sind, sondern der Wind wieder aus dem Westen kommt.  Daher ist die wilde und raue Küste der Insel nicht mehr die Ost- sondern die Westseite. Ein kilometerlanger menschenleerer schwarzer flach abfallender Sandstrand breitet sich vor mir aus. Meine Muschelschatzsuche ist eröffnet, und während Florian ein Schläfchen einlegt, marschiere ich zwei Stunden den Strand entlang und erfreue mich an einigen schönen neuen Muscheln. Danach geht es weiter nach Wellington wo wir Babsi, unsere Nichte, vom Flughafen abholen. Sie strahlt übers ganze Gesicht und springt fröhlich in unseren kleinen Jucy Camper. Sie fühlt sich gleich wohl und hat keinerlei Probleme mit der kuscheligen Enge. Es ist bereits dämmrig, bis wir an unserem Camperabstellplatz ank...

NAPIER

14.11.2017 Martina Nach einer warmen Dusche und einem gemütlichen Frühstück in der wärmenden Frühlingssonne brechen wir Richtung Napier auf. Es liegen 250 Kilometer vor uns und diese führen vorwiegend durch Weideland. Wir rätseln worin der Unterschied zum Landschaftsbild von Österreich liegt, und nach einigem hin und her kommen wir zu dem Schluss, dass es bei uns keine so weitläufigen Weideflächen gibt. Hier werden die Weideflächen mit riesigen Beregnungssystemen in einem dauerhaft saftigem Zustand gehalten.  Pferde-, Rinder- und Schafherden bestimmen das Landschaftsbild in beeindruckender Weise. Rechtzeitig zur Mittagszeit kommen wir an der seit 1889 bestehenden TUI Bierbrauerei in Mangatainoka vorbei. Ein Pflichtstop mit einer Bierverkostung und Fisch& Chips sind die Folge. Am Nachmittag weckt ein Werbeschild in dem Ort Eketahuna meine Aufmerksamkeit: "Real Kiwi Country". Bei einem kurzen Stop in der Tourist Info erhalten wir eine ernüchternde Auskunft. Die Dame lebt se...

JUICY

13.11.2017 Florian Wir genießen ein hervorragendes Abendessen im original chinesischen Restaurant bei Ente und Reisnudelsuppe - typisch neuseeländisch eben - und suchen uns ein ruhiges Plätzchen zum Übernachten, was auf dem Parkplatz neben dem neuseeländischen Nationalmuseum "Te Papa" schwierig ist wegen unklarer Parkgebühren. In einer kleinen Seitengasse finden wir dann ein halbwegs ruhiges, wenngleich schiefes Plätzchen. Erste Nacht also in unserem Jucy Condo Campervan. Er ist ein wenig schlampig: abgerissene Druckknöpfe, sodass die Vorhänge nicht schließen und man von der Straße herein sehen kann, eine Lampe, die nicht funktioniert, ein teilweise ausgerissener Tisch - offenbar übliche Verschleißerscheinungen für einen Campervan mit 120.000 km. Die Nacht geht vorüber, aber wir fahren heute Morgen zurück zur Autovermietung und ich spreche mit Ihnen ein ernstes Wort. Dieses wird schuldbewusst erhört, und man repariert fast alle kleinen aber ärgerlichen Mängel. Offenbar ist ma...