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Posts mit dem Label "Seglerinfos" werden angezeigt.

PROBLEMLÖSUNG

06.08.2018 Florian Die Tage in Kupang fliegen vorbei. Gerade erst haben wir einklariert und ich muss unsere Lichtmaschine reparieren. Sie hat auf der Überfahrt nach Timor mit 17,3 V in die Starttbatterie geladen. Drauf gekommen bin ich, weil trotz Motoren die Hausbatterien nicht geladen wurden. Grund war, dass der Trennschalter die Start-  mit den Hausbatterien nicht zusammegschalten hat. Der Überladungsschutz, der bei einer Spannung von über 16 V ausgelöst wird verhindert das. Konsequenz aus 17,3 V Ladespannung war, dass unsere  Startbatterie zerstört wurde, ich am Morgen bei der Einfahrt nach Timor von unserer Hausbatterie Starthilfe geben musste, den Keilriemen der Lichtmaschine abgebaut habe, damit diese nicht läuft und weiter in unsere arme Startbatterie lädt, wodurch diese womöglich hätte explodieren können. Die Ursache habe ich erkannt, für die Lösung bin ich zu wenig Mechaniker. Aber dafür gibt es in Kupang Mathew (mattteger@yahoo.com; +6285253243999), der als Mechanik...

HEIMWEG ZUM HEIMWEG

Florian 22./23./24.07.2018 Los gehts. Wir fliegen nach Hause zu unserer ESPERANZA. Der Abschied fällt dieses Jahr ein wenig leichter, da es das letzte Mal ist, dass wir uns verabschieden müssen, er ist aber dennoch tränenreich. Doch dann sitzen wir im Flieger und fliegen nach Hongkong. Die AUA Crew ist unüberbietbar nett und beschenkt uns von vorne bis hinten - schön wenn man Freunde dort hat und HERZLICHEN DANK!!! Nach guten 11 Stunden landen wir in Hongkong und checken gleich bei Singapur Airlines nach Darwin ein. Das dauert sehr lange denn die Damen diskutieren angeregt (auf chinesisch), bis eine uns mitteilt, dass unser Australien Visum abgelaufen ist. Ich werde leicht unrund, denn man hat uns bei der Visumsausstellung mitgeteilt, dass das Visum 1 Jahr ab Ersteinreise gültig ist mit "multiple entries" (also beliebig vielen Einreisen). Leider war das offenbar falsch, denn das Visum läuft ab Antragstellung. Richtig ist zwar, dass man vor Ablauf des Visums ausreisen und neue...

VERSÖHNUNG

07.06.2018 Florian Bei Sonnenuntergang passieren wir New Year Island. Am Morgen wird der Wind schwach und dreht zu sehr nach Ost, sodass wir vor dem Wind abkreuzen müssen. Von der Cobourg Halbinsel bläst wieder Rauch in unsere Nasen - es duftet weihnachtlich (und kalt ist es auch). Wir genießen bei angenehmen Segelbedingungen unsere Tunfischsteaks, aber den passenden Weißwein lassen wir weg. Zu Sonnenaufgang gibts einen ordentlichen Squall, 15 bis 20 Knoten pfeifen uns um die Ohren. Nur hört der Wind dann nicht mehr auf. Um 09:00 Uhr (3,5 Stunden VOR Darwin Hochwasser - Segelführer empfiehlt 5 Stunden VOR Darwin Hochwasser) sind wir bei Cape Don und unsere Geschwindigkeit legt mit der Strömung auf bis zu 10 Knoten zu. Der Van Diemen Golf empfängt uns mit weiterhin gutem Wind und so zischen wir mit 8 bis 10 Knoten unter Vollzeug Richtung Südwest und machen Zeit gut. Ich wähle die direkte Route  - Cape Don zu Wegpunkt 11°49,419 S 131°25,585 O - und zurück auf die Schifffahrtsspur - u...

PAZIFIK ADÈE

30.05.2018 Florian Vorweg einige technische Hinweise für Segler, die ebenfalls vor dem Cape York im Escape River übernachten wollen: Mit Flut einfahren, Wegpunkte: 10°57,922´S 142°44,917´E - 10°57,407´S 142°43,419´E - 10°57,649´S 142°42,272´E - 10°57,695´S 142°41,395´E - 10°57,695´S 142°41,204´E - 10°57,829´S 142°40,856´E; Ankerplatz: 10°57,980´S 142°40,822´E; die Tidenstation auf Navionics bei Turtle Head Island verwenden; bei Niedrigwasser ausfahren sonst gibts ordentlich Strömung auf die Nase - Gutes Gelingen! Mit dem Passieren des Cape York haben wir den Pazifik hinter uns gelassen. Am 21. Februar 2016 sind wir unter der Bridge of the Americas in der Panamakanalausfahrt in diesen eingefahren und haben darin mehr als 13.000 Seemeilen zurückgelegt. Jetzt sind wir also in der Arafurasee. Seisia ist verschlafen und endlich gibt es Aboriginals und Torres Strait Indians. Dadurch ist alles auch ein wenig verschlafen (um nicht zu sagen chaotisch) -  quasi Inselatmosphäre. Auf einem Pla...

HINCHINBROOK CHANNEL

06./07.05.2018 Florian Bei Tagesanbruch gehen wir Anker auf, damit wir bei 2 m Hochwasser über die Sandbank bei der Einfahrt nach Lucinda in den Hinchinbrook Channel kommen. In der Karte sind 1,6 m (bei niedrigstem Niedrigwasser) verzeichnet. Mit den 2 m Hochwasser sollten wir eine Wassertiefe von 3,6 m haben. Unser Tiefenmesser ist etwa 50 cm unter der Wasseroberfläche montiert, sodass wir auf der Tiefenmesseranzeige nie weniger als 3,1 m lesen sollten. So weit die Theorie! Die Zuckerverladestelle mit dem über 5 km langen Steg samt Förderband - angeblich der längste der Welt - grüßt als Einfahrtskennung. Welle ist auch ganz gut und so wackeln wir auf der durch Richtmarkierungen definierten Linie der Sandbank entgegen. Die beiden Markierungen übereinander genau in Deckung Es wird flach und flacher. Als wir plötzlich nur noch 2,2 m am Tiefenmesser lesen, werden wir sehr nervös - wir wollen nicht schon wieder auf Grund laufen! Zum Glück wird es nicht noch seichter und nach einigen Minute...

ON THE ROAD

20.11.2017 Florian Wir haben mit unserem Campervan auf der Roselands Farm übernachtet, genießen ein ausgedehntes Frühstück mit Kiwis, die man mit Schale essen kann, und bringen unseren Blog up to date. Dann geht es Richtung Wellington, wo wir morgen meine Nichte Babsi abholen werden. Durch grüne Landschaft gehts nach Süden. Wir entdecken eine Alpaka Farm und dürfen beim Scheren zusehen. Die Alpakas sind aus Südamerika und erst seit 27 Jahren in Neuseeland anzutreffen. Diese Farm hat die größte Alpakazucht Neuseelands mit 700 Tieren. Alpakawolle ist unglaublich weich; viel weicher als Schafswolle. Weiter geht es auf gut 800 m über eine Hochebene und vorbei am höchsten Berg/Vulkan der Nordinsel dem Mount Ruapehu sowie dem Berg/Vulkan Mount Ngauruhoe, der auch als Schicksalsberg in "Herr der Ringe" zu finden ist. Die Straße führt uns wieder hinab Richtung Westküste und schließlich finden wir im kleinen Ort Feilding in einem Park unser Nachtlager. Mit unserem selfcontained Camper...