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Posts mit dem Label "Iles des Saintes" werden angezeigt.

SAVOIR VIVRE

Florian In der Früh bin ich gleich um Stangenbrot (Bernhard Bartholmes nennt es doch tatsächlich so in seinem Karibikführer) gelaufen; damit waren die morgendlichen 5 km absolviert. Danach 10 Minuten Schwimmen, um mein Kreuz freundschaftlich zu stimmen. Anschließend gutes Frühstück (Banane und Schinken/Käse-Baguette mit weichem Ei). Danach kurz - zu Verdauungszwecken - Internetzen und schließlich mit Fahrrad und Laufschuh zum höchsten Punkt der Insel (Le Chameau, 309m) - fantastischer Ausblick über Les Saintes. Und schließlich zum Abkühlen weiteres Rumpfabschrubben. Danach klingt der Tag mit intellektuellem Essen aus. Thema unseres heutigen Abendessens: "Gummiadler" Das Hendl, das wir in Guadeloupe gekauft haben war bester Hartgummi. So etwas habe ich noch nie gegessen. Ich war der Meinung, dass ein Hendl niemals zäh sein kann - massiv gefehlt und wieder dazugelernt. Die Erörterung des Problems hinterlässt bei mir folgenden Lernerfolg: österreichische Hendln sind Hühner und H...

ES WACKELT

Martina Die alte Geschichte, mir ist schon wieder schlecht. Schuld daran ist, dass wir an einer Boje gleich neben der Wasserstrasse für alle Fähren hängen. Schon beim ersten Augenaufschlag fühle ich ein verstärktes Unbehagen in der Magengegend. Möglicherweise ist auch das eine oder andere Bier auf der Voodoochile schuld. Egal, wie auch immer, ich möchte hier weg, auf einen ruhigeren Ankerplatz. Wieder einmal stellen wir fest, dass wir nicht gerne an einer Boje hängen, denn irgendwann in der Nacht kommt immer der Moment wo die Boje gegen den Rupf schlägt, und dann ist es vorbei mit Schlafen. Wir fahren eine Bucht weiter in die Anse á Cointe, hier gibt es keine Bojenpflicht. Schon bei der Zufahrt zur Ankerbucht sind wir von der Schönheit fasziniert, schöner kann man es nicht haben. Jetzt lasse ich die Photos von meiner neuen Kamera sprechen, denn ich könnte diese Kulisse nicht in Worte fassen, die dieser Schönheit genüge tun! Zum Tagesabschluss gibts dann noch ein herrliches Steak in uns...

ALTE BEKANNTE

Florian Am letzten Morgen in Pointe a Pitre war ich noch Stangenbrot kaufen (ja so wird Baguette doch tatsächlich in unserem Reiseführer bezeichnet) und unser neues Bimini samt Sprayhood bezahlen. EUR 580,00 waren ein guter Preis und es passt jetzt auch alles. Für die 42 Tage in der Marina haben wir EUR 470,00 bezahlt; auch das war für die Hochsaison tadellos. Ich habe die Schraube unserer ESPERANZA im Schmutzwasser der Marina noch notdürftig gereinigt; sie war auf Grund des nahrhaften Ambientes hier (vom Geruch des Wassers haben wir ja bereits berichtet) vollkommen zugewachsen. Um 10:00 Uhr hieß es endlich "Leinen los" (die waren natürlich ebenso veralgt wie unser Rumpf) und hinaus. 10-15 Knoten erwarteten uns draußen am Meer. Unter voller Besegelung rauschten wir Kurs 187° Richtung Iles des Saintes. Durch den starken Bewuchs wurden wir ordentlich gebremst, aber um 15:30 Uhr öffnete sich vor uns die Einfahrt in die Bucht von Bourg des Saintes. Viele Segler, zwei kleine Kreuz...