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Posts mit dem Label "Raiatea" werden angezeigt.

LUXUSTASCHE

24.11.2016 Florian Martina gibt sich mit dem Wissen um ihre neue Tasche nicht zufrieden und hat gleich noch einen Tag mit den Damen aus den Austral Inseln gebucht; diesmal um eine schwierige Tasche zu flechten. Martina radelt mit unserem Bordfahrrad die 6 Kilometer nach Uturoa zu ihrem Unterricht; ich gebe ihr läuferischen Geleitschutz und laufe wieder zurück. Mit Berg ist heute leider nichts, da alles tief in Wolken verhangen ist und es immer wieder regnet. Ich widme mich einige Fugen auf unserer ESPERANZA, die ich mit 3M 5200 schließe; sieht nun wieder schön aus. Martina kommt spätnachmittags völlig geschafft zurück, aber ihre Tasche ist wirklich schön. Dafür gönnen wir uns ein nettes Abendessen bei "Snack Mimosa" mit unseren Freunden Andrew und Claire von der EYE CANDY und Jean Paul und Karen, ein französisches Lehrer-Seglerpaar.

KUNSTHANDWERKSKURS

23.11.2016 Martina Am Hauptplatz von Uturoa findet ein Kunsthandwerksmarkt von den Damen der Austral Inseln statt. Nachdem ich den Damen erklärt habe, dass wir eigentlich zu den Austral Islands segeln wollten und ich dort gerne Taschen und Hüte herzustellen gelernt hätte, sagte sie mir, dass es hier die Möglichkeit eines 1 1/2 stündigen Workshops gibt. Ich kann kommen wann immer ich will und dann lerne ich eine einfache Tasche zu machen. Für mich war sofort klar, dass ich das machen möchte und ich verabredete mich gleich für den heutigen Tag um 8 h in der Früh. Florian hat mich noch schnell mit dem Moped nach Uturoa gebracht, und danach das Moped zurück gegeben. Meine Lehrerin ist eine junge 20 jährige Polynesierin, die das Kunsthandwerk von ihrer Mutter erlernt hat. Sie spricht ein wenig englisch und ich lerne bei ihr ein wenig Französisch. Sie richtet uns einen Arbeitsplatz auf einer Plane am Boden ein und dann gehts auch gleich los. Die Form der Tasche bestimmt ein Holzmodell, auf d...

AVOKADO

21. und 22.11.2016 Martina Heute war Tauchflaschen füllen angesagt. Kompressor auspacken bedeutet sehr viel Zeug aus der Backskiste ausräumen, damit man dann endlich zum Kompressor gelangt. Florian zieht fest am Starterseil, und schon läuft er. Im Nu sind die beiden Tauchflaschen gefüllt und Florian macht noch rasch einen Kompressorölwechsel und Kompressorfilterwechsel, und dann fahren wir die nähere Umgebung auskundschaften. Hier gibt es zwei Marinas die unmittelbar nebeneinander liegen und einen kleinen Steg haben, an dem wir unser Dingi anbinden können. Entlang der Uferstrasse gibt es Unmengen von Mangoverkaufsständen, freundliche Polynesier, die uns alle grüßen, als würden wir sie kennen, aber leider kein Geschäft in der näheren Umgebung. Für unser Baguette müssen wir schon 30 Minuten in eine Richtung gehen, aber besser als bei der Hitze Brot zu backen. Wir reservieren uns ein Moped für den nächsten Tag und marschieren wieder zu unserem Dingi zurück. Soursop ist die große grüne lei...

TAUCHAUSFLUG

20.11.2016 Florian Vorweg: meinem Kopf geht es wieder gut. So ein harter Schädel hält schon was aus. Mit uns geht es weiter. Der Wind ist soweit abgeflaut, dass wir uns aus der Bucht wagen; wir wollen nach Süden nach Raiatea, das innerhalb desselben Riffgürtels liegt wie Taha´a. Martina steht wie immer am Bug und bedient den Anker, Ich gehe langsam Fahrt voraus, damit die Ankerwinsch nicht die EPSERANZA ziehen muss; es dauert eine Weile, denn wir haben unsere gesamte Ankerkette - 70 m - ausgelegt. Dann geht ein Ruck durch das Schiff, die ESPERANZA nickt vorne ein und auf einmal "hüpft" sie wieder nach oben und die Ankerwinsch spult ganz locker die Kette auf. Kein Wunder, wir haben keinen Anker mehr dran - Anker abgerissen. NA SUPER!!! Ich zisch schnell zum Plotter und setze einen Wegpunkt an unserer aktuellen Position. Dann mache ich den anderen Anker klar und wir ankern am Wegpunkt. Zum ersten Mal brauchen wir unsere Tauchausrüstung! Mit dem Dingi geht es über unseren Anker ...

HAWAIKI NUI - LOS GEHTS

02.11.2016 Florian Um 6:00 Uhr ist Tagwache, aber schon davor reißt uns Motorengeräusch und Geschaukle bereits beim ersten Morgengrauen aus dem Schlaf. Da ist was los - zig Boote um uns herum, alle mit Höllenlärm Richtung Start ca. 1/2 sm südlich von uns unterwegs; dann kommen die Kanus auf dem Weg zum Start vorbei; heute sind die Athleten angespannt und konzentriert; kein Schmäh auf den Lippen, kein Grinser im Gesicht. Nach kurzem Frühstück holen wir den Anker zum Teil auf, damit wir dann sofort weg kommen. Um 7:30 Uhr kommt die Palanx auf uns zu - 96 Kanus und etwa halb so viele Begleitschiffe steuern auf die Boje vor unserem Bug zu; ein toller Anblick. Sobald das letzte Kanu vorbei ist, gehen wir Anker auf und hinaus aus dem Riff, um zu versuchen mit den Kanus mithalten zu können. Netter Wunsch - die Spitzenkanus fahren mit 8-9 Knoten; das schafft unsere ESPERANZA nicht einmal mit vollen Segeln und Motor; also Motor aus und gemütlich Segeln. Etwas anderes ist auch gar nicht möglich,...