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PRIVATSTRASSE

16.12.2016

Martina

Geschlafen haben wir halbwegs gut; bis auf ein paar Gelsen und einige tropische Regengüsse wars eine gute Nacht. Die ersten Schritte in der Früh sind mühsam, die Gebeine erinnern uns an den langen Fussmarsch von gestern. Die heutige Strecke ist angeblich etwas kürzer und so gehen wir frohen Mutes zum Frühstück.
Auch hier sind wir von der nicht erwarteten Qualität überrascht. Der Kaffee schmeckt gut und wir bekommen frisch aufgebackene Croissants, Baguettes, Marmelade und Omeletts.


Auf die Frage ob die Strecke Richtung SW kürzer als die gestrige Strecke ist, erfahren wir, dass wir den Weg nicht gehen können, da er seit über 3 Jahren über ein Privatgrundstück führt und durch einen Zaun und Bewachung abgesperrt ist. Es erstaunt uns, dass man bei der Touristeninformation in Papeete keine Ahnung von der Sperre hat.

Um 8:30 Uhr packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg. Leider haben wir heute mit dem Wetter nicht so viel Glück. Nach den ersten Kilometern sind wir immer wieder heftigen tropischen Regengüssen ausgesetzt. Es gibt keine Möglichkeit sich irgendwo unterzustellen, und so werden wir nass bis auf die Unterhose.


Auf unserem Rückweg füllen wir unsere leeren Trinkflaschen mit herrlich frischem Wasser an einem der unzähligen Wasserfälle.


Schon gegen Ende unserer Strecke sehen wir ein Schild, das auf eine Wanderstrecke auf der anderen Seite des Flusses verweist.



Ein herrlich kühles Fußbad erfreut unsere müden Beine und wir spazieren durch einen zauberhaften Bambuswald bis zu einer kleinen unbewohnten Hütte. Hier finden wir einen trockenen Platz für unser Picknick.





Nach der Stärkung wandern wir die letzten Kilometer zurück zur Hauptstraße und kurz darauf kommt auch schon der Bus zurück nach Papeete. Meine Knie sind ok, meine Hüften sind beleidigt und ich habe Blasen an den Zehen, sonst ist alles gut!

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