Direkt zum Hauptbereich

CULEBRA SIGHTSEEING

Florian

Culebra Sightseeing ist ja eigentlich schon ein Widerspruch in sich, denn Culebra ist klein. Das Straßennetz umfasst geschätzte 20 km und dafür war unser Gefährt perfekt. Auf „Vorwärts“ schalten, Gas geben und schon brummt man dahin; gelegentlich – insbesondere bei Abfahrten – gibt’s heftige Fehlzündungen; das knallt dann ganz ordentlich.



Zunächst erkundeten wir die Südseite. Vorbei an ganz netten Häusern und guten Ankerbuchten waren wir bald am Ende der asphaltierten Straße angelangt. Wir wagten uns die Schotterstraße weiter und langten an einem Steinstrand an, der – naja – das weiße vom Ei war der jedenfalls nicht.

Also zurück, über die Zugbrücke, die ganz offensichtlich seit längerem nicht in Betrieb ist, durch die „Stadt“ und zum berühmten Flamenco Beach – angeblich einer der drei schönsten Strände der Welt (das habe ich doch bereits anderswo einmal gehört…). Der Strand war aber tatsächlich sehr nett, aber dafür das Touristenziel Nr. 1.


Wir machten kehrt und ratterten zum Tamarind Beach; dort soll es Schildkröten geben. Und tatsächlich, beim Schnorcheln entdecken wir so ca. 7-8 Schildkröten – das ist immer etwas ganz besonderes.





Weiter geht’s, wieder am abenteuerlichen Flughafen vorbei  die lange Nordseite entlang. Vorbei an immer gepflegteren Häusern stehen wir schließlich am Zoni Beach an. Superweich und ewig lang – hier ist offensichtlich Treffpunkt der Kitesurfer, und wir bewundern einen Könner.




Schließlich geht’s zurück und wir geben unser Fahrzeug wieder ab – ein ganzer Tag Go-Cart fahren, was will man mehr.

Beliebte Posts aus diesem Blog

GUTE GEFÄHRTIN

Martina Nachdem die Esperanza ihre dritte Weltumsegelung geschafft hat, möchte ich euch meinen Rückblick auf diese wunderschöne Zeit nicht vorenthalten. Wir sind als Ehepaar und perfektes Team losgesegelt. Jeder hatte seine Aufgaben und wir haben uns wunderbar ergänzt. Das Vertrauen sich auf den Anderen verlassen zu können war immer da. Ich habe trotz meiner Seekrankheit meine Aufgaben an Bord immer wahrgenommen, war immer mit Rat und Tat zur Stelle und habe zu vielen Verbesserungen und auch Vermeidungen von größeren Problemen beigetragen. Somit habe ich einen großen Anteil an dieser gelungenen Weltumsegelung von Florian beigetragen. In über 5 Jahren habe ich auf der Esperanza 25.215 Seemeilen zurückgelegt, das spricht für sich. Die letzten von Florian alleine gesegelten 7.842 Seemeilen haben ihm, wie er selbst schreibt, viel Angst und Anstrengung gekostet, und das obwohl er die langen Strecken mit sogar 2 Helfern an Bord zurückgelegt hat.   An dieser Äußerung ist deutlich zu erken...

BALI TÄNZE

22.9./23.9.2018 Martina Mit einem kleinen Mietauto mache ich mich alleine auf den Weg durch Bali. Mein Navi führt mich über enge, steile Straßen Richtung Süden. So steil, dass man hier abwartet, bis das Auto vor einem den Stieg geschafft hat, erst dann fährt man selbst auch hinauf. Man hupt vor den engen steilen Kurven, damit man einen möglichen Entgegenkommenden warnt. Das alles bei Linksverkehr und hunderten Mopeds, die wie lästige Gelsen von überall nach überall fahren und mir teilweise dreispurig entgegen kommen. Nach anstrengenden 2 Stunden Fahrt erreiche ich mein erstes Ziel. Die "Jatiluwih Rice Fields" sind ein UNESCO Kulturerbe. Diese liegen etwas abgelegen von den gängigen Reiserouten und somit ist es nicht ganz so touristisch. Außerdem sind die Straßen so eng, dass es kein Autobus hierher schaffen würde. Ich bin überwältigt und genieße diese beruhigende Harmonie der Reisfelder. Am Strassenrand blühen die Weihnachtssterne und ich bekomme Heimweh. Voll bepackte LKWs u...

ÜBERFAHRT NACH KOLUMBIEN

Martina 25.4.2015 Wir haben Kuba also wie geplant am 25.4. in der Früh verlassen. Vor uns liegen ca.580 sm und wir rechnen mit 5 Tagen und 4 Nächten. Zwischen Kuba, Haiti und Jamaika gibt es bekanntlicherweise entweder viel Wind oder nur umlaufende Schwachwinde. Unser Hauptaugenmerk lag aber auf die zu erwartenden Windverhältnisse vor dem Kap Aguja in Kolumbien. Denn am Festland ragt ein 5395 m hoher Berg in den Himmel. Dadurch entstehen hier laufend extrem starke Winde. Unter Seglern als eine sehr schwierige Strecke bekannt, Wind und Welle machen einem das Leben schwer. Es wird empfohlen den Bereich gut zu beobachten und mit einem Abstand von 100 sm zu umfahren. Schon mein Vater hat von einer seiner schwierigsten Überfahrten von den ABC Inseln (Curacao) nach Panama berichtet. In den Papierseekarten finden wir seine Wegpunkte mit einem Abstand von nur 50 sm. In unserer ersten Nacht auf der Höhe von Jamaika, kommt schön langsam Wind auf. 26.4.2015 Gleich nach der südöstlich von Jamaika ...