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BROT MIT LIEBE

Martina

Gleich nach der Ankunft von Tobago auf Grenada haben wir von einer Polin gehört, die gerne und wunderbares Brot für die Le Phare Bleu Marina bäckt. Natürlich haben wir die diversesten Brote gleich in den nächsten Tagen ausprobiert, und sie sind wirklich ausgezeichnet.

Ein paar Tage darauf habe ich Dorotha aufgesucht, und sie gebeten mir einige Tipps für meine Brotbackkünste zu geben. Sie hat sich sehr gefreut, dass ich sie angesprochen habe und dass uns ihr Brot so gut schmeckt. Ich habe sie auf Grund des netten Gespräches zu uns aufs Schiff eingeladen.

Sie kam mit ihrem kleinen Dingi und ihrem 2,2 PS Außenborder auf die Esperanza. Ihre Geschichte ist beeindruckend, denn sie ist keine gelernte Bäckerin sondern Englisch Lehrerin. Backen war und ist ihre große Leidenschaft, sie hat all ihre Köstlichkeiten photographiert und sich dann bei Jana und Dieter beworben. Die Beiden haben sie vom Fleck weg angestellt und so steht sie jetzt 6 x pro Woche um 6 h in der Früh in der Küche und bäckt. Um 9 h sind die Brote und Mehlspeisen fertig und um 11 h sind sie schon wieder ausverkauft.




Alles was mit Liebe gemacht ist wird ein Erfolg

Florian hat heute unseren Tauchkompressor ausgepackt und wir sind damit zu Nicola auf seine Albatros gefahren. Gemeinsam haben die Beiden unseren fast jungfräulichen Kompressor relativ rasch zum Laufen gebracht. Jetzt steht unseren Tauchausflügen nichts mehr im Weg.




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GUTE GEFÄHRTIN

Martina Nachdem die Esperanza ihre dritte Weltumsegelung geschafft hat, möchte ich euch meinen Rückblick auf diese wunderschöne Zeit nicht vorenthalten. Wir sind als Ehepaar und perfektes Team losgesegelt. Jeder hatte seine Aufgaben und wir haben uns wunderbar ergänzt. Das Vertrauen sich auf den Anderen verlassen zu können war immer da. Ich habe trotz meiner Seekrankheit meine Aufgaben an Bord immer wahrgenommen, war immer mit Rat und Tat zur Stelle und habe zu vielen Verbesserungen und auch Vermeidungen von größeren Problemen beigetragen. Somit habe ich einen großen Anteil an dieser gelungenen Weltumsegelung von Florian beigetragen. In über 5 Jahren habe ich auf der Esperanza 25.215 Seemeilen zurückgelegt, das spricht für sich. Die letzten von Florian alleine gesegelten 7.842 Seemeilen haben ihm, wie er selbst schreibt, viel Angst und Anstrengung gekostet, und das obwohl er die langen Strecken mit sogar 2 Helfern an Bord zurückgelegt hat.   An dieser Äußerung ist deutlich zu erken...

BALI TÄNZE

22.9./23.9.2018 Martina Mit einem kleinen Mietauto mache ich mich alleine auf den Weg durch Bali. Mein Navi führt mich über enge, steile Straßen Richtung Süden. So steil, dass man hier abwartet, bis das Auto vor einem den Stieg geschafft hat, erst dann fährt man selbst auch hinauf. Man hupt vor den engen steilen Kurven, damit man einen möglichen Entgegenkommenden warnt. Das alles bei Linksverkehr und hunderten Mopeds, die wie lästige Gelsen von überall nach überall fahren und mir teilweise dreispurig entgegen kommen. Nach anstrengenden 2 Stunden Fahrt erreiche ich mein erstes Ziel. Die "Jatiluwih Rice Fields" sind ein UNESCO Kulturerbe. Diese liegen etwas abgelegen von den gängigen Reiserouten und somit ist es nicht ganz so touristisch. Außerdem sind die Straßen so eng, dass es kein Autobus hierher schaffen würde. Ich bin überwältigt und genieße diese beruhigende Harmonie der Reisfelder. Am Strassenrand blühen die Weihnachtssterne und ich bekomme Heimweh. Voll bepackte LKWs u...

ÜBERFAHRT NACH KOLUMBIEN

Martina 25.4.2015 Wir haben Kuba also wie geplant am 25.4. in der Früh verlassen. Vor uns liegen ca.580 sm und wir rechnen mit 5 Tagen und 4 Nächten. Zwischen Kuba, Haiti und Jamaika gibt es bekanntlicherweise entweder viel Wind oder nur umlaufende Schwachwinde. Unser Hauptaugenmerk lag aber auf die zu erwartenden Windverhältnisse vor dem Kap Aguja in Kolumbien. Denn am Festland ragt ein 5395 m hoher Berg in den Himmel. Dadurch entstehen hier laufend extrem starke Winde. Unter Seglern als eine sehr schwierige Strecke bekannt, Wind und Welle machen einem das Leben schwer. Es wird empfohlen den Bereich gut zu beobachten und mit einem Abstand von 100 sm zu umfahren. Schon mein Vater hat von einer seiner schwierigsten Überfahrten von den ABC Inseln (Curacao) nach Panama berichtet. In den Papierseekarten finden wir seine Wegpunkte mit einem Abstand von nur 50 sm. In unserer ersten Nacht auf der Höhe von Jamaika, kommt schön langsam Wind auf. 26.4.2015 Gleich nach der südöstlich von Jamaika ...