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JOST VAN DYKE

Martina

Wieder ein mal heißt es für uns Abschied nehmen. Nach zwei sehr netten Tagen in der Maya Cove verabschieden wir uns von Raul und hoffen auf ein Wiedersehen mit der gesamten Familie irgendwann in Europa.
Der Wind hat wie vorausgesagt zugenommen und drückt uns mit voller Kraft an den Anleger. Trotz Eindampfen in die Vorspring ist es uns nicht möglich aus eigener Motorkraft vom Steg wegzukommen. Wir bitten um Hilfe eines Marineros, der unseren Bug weg vom Steg nach Steuerbord ziehen soll. Das macht er natürlich auch sehr gerne, aber unsere Esperanza ist so schwer und träge, dass wir ein weiteres starkes Dingi benötigten, um vom Steg loszukommen. Geschafft, denn ohne Hilfe wären wir jetzt noch dort; DANKE.


Unser heutiges Tagesziel ist die Insel Jost Van Dyke, benannt nach einem niederländischen Piratenkapitän, der hier sein Unwesen trieb. Die Insel ist nur ca.3,5 km lang und soll sich ihren karibischen Stil erhalten haben; wir werden schauen ob wir uns dieser Meinung anschließen können.
Der heutige Segelkurs ist für uns sehr angenehm, die 20 Knoten von Achtern nehmen wir ganz gemütlich mit der Fock und segeln entlang der Küste von Tortola Richtung Westen. Wir müssen nur sehr wachsam sein, denn hier ist einiges an Schiffsverkehr, das sind wir gar nicht mehr gewohnt.


Am Westspitzerl segeln wir an Soper´s Hole vorbei und nehmen Kurs nach Nord zur Insel Jost Van Dyke. Hier sollten wir wieder unsere Freunde von der SY Selivra und SY Tifricat treffen. Wäre nett, hoffentlich klappt es!





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