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TOURISTEN

Martina

Der Ankerplatz in La Playita ist sehr unruhig. Tag und Nacht fahren die riesigen Containerschiffe gleich neben uns in und aus dem Panamakanal. Viele Motorboote finden es auch besonders lustig mit hoher Geschwindigkeit und dementsprechender Heckwelle durch das Ankerfeld zu fahren. Aber es gibt im Moment keine andere oder sinnvollere Alternative.



Zur Entspannung machen wir heute einen Ausflug nach Panama City. Zuerst mit dem Bus und dann mit der Metro in das Stadtzentrum.


Der erste Weg führt zum Fischmarkt, wo wir uns herrliche Fisch- und Shrimpscocktails gönnen. Weiter geht es zum Tohatsu Händler in einem eher unsicheren Viertel von Panama City, aber Florian kann es nicht glauben, dass es nicht möglich ist in 2 Monaten einen gewünschten und bestellten Außenborder zu bekommen. Er ist jetzt eine Erfahrung reicher, wir bekommen das Objekt der Begierde nicht.


Wir suchen einen möglichst kurzen Weg aus diesem Stadtteil, und passieren Strassenverkaufsbuden der Fischerszene. Alle sind sehr freundlich, aber so richtig wohl fühlen wir uns hier nicht. Die Taschen sind fest unter die Arme geklemmt, und unsere Herren gehen immer schön brav dicht hinter uns. Die Entfernung zwischen den beiden folgenden Bildern ist nur eine 6 spurige Strasse.



Ich habe Unterstützung beim Kauf eines Panamahutes. Ein fesches Andenken an das Erlebnis Panamakanal.


Gemeinsam entdecken wir Teile der Altstadt "Casco Viejo", die wir bis jetzt noch nicht erkundet haben. Zum Beispiel die Kirche "San Felipe Neri", eine der ältesten Kirchen der Altstadt.


2014 schenkten die Erben der Familie Sandoval "Die Geburtsstunde Jesus" der Kirche San Felipe Neri. Sie zeigt in etwa 3.000 verschiedenen Figuren diverser Bibelstellen von der Geburt Jesus. Eine sehr beeindrucke Grippe.


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BELLA ITALIA WIR KOMMEN

Florian 26.07.2013 Heute gab es Chilli con Carne (mild); aus Dezember 2012 – hat Martina schon voraussichtig eingerext. Ich koche, Martina umarmt den Kübel. Wir hatten eine eher unruhige Nachtfahrt von Lastovo. Unter Passatbesegelung (Schmetterling mit ausgebaumter Fock und Genua) rollte das Schiff heftig in der Kreuzwelle (1-2m). Die Tauchflaschen im Bad machten sich auch selbständig. Das AIS (Automatic Identification System) ist großartig. So sehen wir jedes Schiff mit Kurs, Geschwindigkeit, Zeitpunkt und Distanz des nächsten Kontakts bereits Lange (zumindest eine Stunde) zuvor. Danke nochmals an Helmut (Martinas Papa) für die mühsame Installation (wenngleich nun das Licht im Kasten auch nur leuchtet, wenn das AIS eingeschaltet ist – wir haben eben ein Schiff mit persönlichen Besonderheiten). Ich überlasse Martina die Nachtwachen vom 20:00-23:00 Uhr und von 02:00 – 05:00 Uhr. Vom Gefühl her hat man dann nur eine Wache, da man bis 23:00 Uhr ohnedies noch nicht richtig müde ist. Um 4:2

50.GEBURTSTAG

Martina Mein Tag, ja das wurde wirklich ein spezieller Tag. Ich habe lange geschlafen, und wurde mit einem perfekten Frühstück, es gab sogar frisches Brot, aus dem Bett geholt. Unser Tisch hat sich gebogen und ich habe es genossen. Florian fragt sich ja manchmal wie so ein kleiner Mensch so viel essen kann! Danach wollte ich in die Hauptstadt St George fahren. Zuerst ein Fußmarsch von ca. 30 Minuten, die nach einem Bordtag sehr angenehm sind, bis zur Hauptstrasse. Dort fährt dann laufend der Bus Nr. 2 und man fährt um 3 ECD ( 1 East Caribbean Dollar = 0,27 Euro) ca 20 Minuten bis nach St. George. Wir besuchen den Gewürzmarkt, Grenada ist als Gewürzinsel speziell wegen der Muskatnuss bekannt, und Florian probiert wieder einmal einen lokalen Friseur aus. Wir kommen in der Carenage von St George an einem Restaurant einer Österreicherin vorbei und genießen nach langem wieder zwei Krügerl Bier. Wir werden sicher noch einmal zurück kommen und dann ein Wiener Schnitzel bei ihr essen, Sehnsuch

EVERGLADES

Florian Ein Floridabesuch darf nicht ohne einen Besuch in den Everglades vorbei gehen; und eine solcher ist mit einem Airboat genau nach meinem Geschmack. Also war´s heute soweit - auf der Algator Alley (Highway 41) ist ein Airboat Anbieter neben dem anderen. In Everglade City haben wir dann zugeschlagen. Ein Pilot bzw. Kapitän (immerhin ist es ja ein Boot - wenn auch mit Propellerantrieb) und sechs Passagiere, so fährt man zunächst gemütlich durch den Irrgarten der Mangroven. Doch wenn es dann auf´s offenere Grasland (Sumpfgras) geht, dann zischt man mit bis zu 50 km/h dahin - echt super! So ein Airboat ist mit einer 5,7 Liter Maschine mit 410 PS ausgestattet und braucht in der Stunde ca. 25 Liter Sprit - und laut ist es Ende nie! Meine Ohren "klingeln" jetzt noch, und zwar trotz der Schallschutzkopfhörer; die Kapitäne müssen alle schwerhörig sein. Danach haben wir auch noch einen Spaziergang über einen Stelzenpfad durch die Sumpflandschaft unternommen, auf der Suche nach ei