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ANGESTECKT

Martina

In den letzten Tagen unseres Österreichaufenthalts hat uns noch irgendjemand erfolgreich mit seinem Bazillus angesteckt. Des öfteren haben wir gehört: "Komm mir nicht zu nahe, ich bin verkühlt!" Naja, jetzt haben wir nach 3 Jahren endlich wieder Schnupfen und Halsschmerzen.

Unsere Schätze sind gut verstaut, das Dingi im Wasser, Augustine läuft, nur der Borddurchlass in der Küche für den Abfluss der Abwasch lässt sich nicht öffnen. Hoffentlich gibt es bald eine Lösung!

Florian hat bereits die neue Schubstange für den Autopilot montiert und es schaut einmal vielversprechend aus. Wir werden den Autopiloten bei unsere ersten Ausfahrt testen, doch davor muss ich noch einen Sonnen- und Spritzwasserschutz nähen. Hatten wir bislang geschätzte 50 kg Schubkraft, so haben wir nun 500 kg - das sollte uns hoffentlich auch bei schwerem Wetter auf Kurs halten.



Meine hängenden Gewürzgläser haben von mir neue Deckel und Etiketten bekommen. Es ist schon herrlich, wenn man in Wien in ein Geschäft geht und sofort bekommt was man gerne hätte.



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GUTE GEFÄHRTIN

Martina Nachdem die Esperanza ihre dritte Weltumsegelung geschafft hat, möchte ich euch meinen Rückblick auf diese wunderschöne Zeit nicht vorenthalten. Wir sind als Ehepaar und perfektes Team losgesegelt. Jeder hatte seine Aufgaben und wir haben uns wunderbar ergänzt. Das Vertrauen sich auf den Anderen verlassen zu können war immer da. Ich habe trotz meiner Seekrankheit meine Aufgaben an Bord immer wahrgenommen, war immer mit Rat und Tat zur Stelle und habe zu vielen Verbesserungen und auch Vermeidungen von größeren Problemen beigetragen. Somit habe ich einen großen Anteil an dieser gelungenen Weltumsegelung von Florian beigetragen. In über 5 Jahren habe ich auf der Esperanza 25.215 Seemeilen zurückgelegt, das spricht für sich. Die letzten von Florian alleine gesegelten 7.842 Seemeilen haben ihm, wie er selbst schreibt, viel Angst und Anstrengung gekostet, und das obwohl er die langen Strecken mit sogar 2 Helfern an Bord zurückgelegt hat.   An dieser Äußerung ist deutlich zu erken...

BALI TÄNZE

22.9./23.9.2018 Martina Mit einem kleinen Mietauto mache ich mich alleine auf den Weg durch Bali. Mein Navi führt mich über enge, steile Straßen Richtung Süden. So steil, dass man hier abwartet, bis das Auto vor einem den Stieg geschafft hat, erst dann fährt man selbst auch hinauf. Man hupt vor den engen steilen Kurven, damit man einen möglichen Entgegenkommenden warnt. Das alles bei Linksverkehr und hunderten Mopeds, die wie lästige Gelsen von überall nach überall fahren und mir teilweise dreispurig entgegen kommen. Nach anstrengenden 2 Stunden Fahrt erreiche ich mein erstes Ziel. Die "Jatiluwih Rice Fields" sind ein UNESCO Kulturerbe. Diese liegen etwas abgelegen von den gängigen Reiserouten und somit ist es nicht ganz so touristisch. Außerdem sind die Straßen so eng, dass es kein Autobus hierher schaffen würde. Ich bin überwältigt und genieße diese beruhigende Harmonie der Reisfelder. Am Strassenrand blühen die Weihnachtssterne und ich bekomme Heimweh. Voll bepackte LKWs u...

EINGELÖST

Martina Wir lösen mein Geburtstagsgeschenk ein, drei Nächte im 5*Hotel Melia am Gatunsee. Nur so viel, es ist traumhaft hier und wir werde verwöhnt. Florian weiß einfach, was ich liebe, DANKE!! Es könnte sein, dass es nun ein paar Tage keinen Blog gibt.