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HERBERGSSUCHE

19.-22.01.2017, 2. Teil

Florian

Ich nütze die Zeit, in der wir auf besseres Wetter warten, um das Deckshaus neu zu streichen und mit Sikkaflex neu zu verfugen. Das ist eine Herausforderung, denn es sollte dabei nicht regnen - aber es gelingt mir.

Alvin ist ein Huhn - wenngleich natürlich ein ganz besonderes. In meiner neuen Aufgabe als Wildhüter lerne ich, dass

- Alvin mich bald arm frisst; er frisst nichts außer Einsiedlerkrebse, die ich ihm am Außenriff sammle; sowie

- Alvin enorm viel Wärme benötigt. Am Sonntag ist er am Morgen ganz apatisch (Martina traut sich gar nicht in sein Nachtquartier zu schauen, da sie Angst hat, er könnte die Nacht nicht überlebt haben). Bei 25 Grad erfroren?! Also koche ich rasch Tee und biete ihm mein Teehäferl zum Wärmen an. Das funktioniert.



Martina baut ihm eine Höhle mit zwei heiß gefüllten Wassergläsern und einem Handtuch.
Er "taut" langsam wieder auf, frisst und wirkt bald wieder halbwegs munter.
Unser Schiff ist doch kein geeigneter Platz für ein Küken wie Alvin. Wir machen uns also auf und suchen eine passende Familie für ihn. Die örtlichen Hühner leben wild, sind nicht aufzufinden bzw. finden wir keine Henne mit Küken. Dafür legen wir einen Stop im Grünen ein und Alvin genießt sichtlich das ihm bekannte Ambiente.


Schließlich empfiehlt man uns eine tierliebende Familie, die eine Haushenne hatte, die verstorben ist. Wir besuchen die Familie und Cecile begrüßt uns umringt von ihren 4 Hunden. Diese beschnuppern den Gast und nehmen Alvin in ihre Mitte auf - ein guter Platz und Cecile ist auch gleich ganz verliebt in ihr neues Familienmitglied.


Es fällt mir zwar nicht ganz leicht den kleinen Zwerg zu verabschieden, aber hier wird es ihm besser gehen, als bei uns auf den Meeren der Welt. Ade Alvin!!

Und auch für uns geht es in Kürze weiter ....

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