Direkt zum Hauptbereich

HEIMATURLAUB (2. Teil)

Florian

Auch aus meiner Sicht war unser Heimaturlaub wunderbar. Es war ein herzerwärmendes Gefühl unsere Familie und alle unsere Freunde wieder zu sehen und gemeinsam mit meiner Familie den 80. Geburtstag unserer Mutter zu feiern.


Das Gefühl wieder durch Österreich zu fahren war eigenartig. Einerseits fühlte es sich an, als ob wir nicht weg gewesen wären, anderseits standen da Gebäude und sahen wir Veränderungen, die es vor einem Jahr noch nicht gab. Irgendwie fühlte es sich an, als ob ein Film ablaufen würde – ganz eigenartig.

Ja und sportlich habe ich mich auch betätigt und mir bei den österreichischen Masters-Meisterschaften in Wolfsberg meinen österreichischen Meistertitel über 800m in der Altersklasse 45-49 wieder zurückgeholt; spannendes Rennen, und zum Glück hat´s am Ende dann doch gereicht.


Und natürlich sind unsere beiden Vorträge nicht zu vergessen. Martina hat in –zig Stunden Arbeit ein hervorragendes Video über unser erstes Jahr gemacht. Die beiden Vorträge waren so brechend voll, dass der Wirt beim zweiten Vortrag den Saal sperren musste. Alle die es nicht hinein geschafft haben bitte ich um Entschuldigung und ersuche ich beim nächsten Mal früher zu kommen.

Die Zeit in Österreich war auch ausgefüllt mit Ersatzteilbesorgungen, die wir für unsere ESPERANZA benötigen (hoffentlich quälen sie uns nicht bei der Einfuhr nach Grenada). Unsere beiden Taschen waren am Flug in die USA bis ans Gewichtlimit von 23 kg vollgefüllt.

Das Abschiednehmen war diesmal einfacher, das neuerliche Heimweh wird aber wohl noch kommen. Also auf ins zweite Jahr unseres Abenteuers….


Beliebte Posts aus diesem Blog

GUTE GEFÄHRTIN

Martina Nachdem die Esperanza ihre dritte Weltumsegelung geschafft hat, möchte ich euch meinen Rückblick auf diese wunderschöne Zeit nicht vorenthalten. Wir sind als Ehepaar und perfektes Team losgesegelt. Jeder hatte seine Aufgaben und wir haben uns wunderbar ergänzt. Das Vertrauen sich auf den Anderen verlassen zu können war immer da. Ich habe trotz meiner Seekrankheit meine Aufgaben an Bord immer wahrgenommen, war immer mit Rat und Tat zur Stelle und habe zu vielen Verbesserungen und auch Vermeidungen von größeren Problemen beigetragen. Somit habe ich einen großen Anteil an dieser gelungenen Weltumsegelung von Florian beigetragen. In über 5 Jahren habe ich auf der Esperanza 25.215 Seemeilen zurückgelegt, das spricht für sich. Die letzten von Florian alleine gesegelten 7.842 Seemeilen haben ihm, wie er selbst schreibt, viel Angst und Anstrengung gekostet, und das obwohl er die langen Strecken mit sogar 2 Helfern an Bord zurückgelegt hat.   An dieser Äußerung ist deutlich zu erken...

BALI TÄNZE

22.9./23.9.2018 Martina Mit einem kleinen Mietauto mache ich mich alleine auf den Weg durch Bali. Mein Navi führt mich über enge, steile Straßen Richtung Süden. So steil, dass man hier abwartet, bis das Auto vor einem den Stieg geschafft hat, erst dann fährt man selbst auch hinauf. Man hupt vor den engen steilen Kurven, damit man einen möglichen Entgegenkommenden warnt. Das alles bei Linksverkehr und hunderten Mopeds, die wie lästige Gelsen von überall nach überall fahren und mir teilweise dreispurig entgegen kommen. Nach anstrengenden 2 Stunden Fahrt erreiche ich mein erstes Ziel. Die "Jatiluwih Rice Fields" sind ein UNESCO Kulturerbe. Diese liegen etwas abgelegen von den gängigen Reiserouten und somit ist es nicht ganz so touristisch. Außerdem sind die Straßen so eng, dass es kein Autobus hierher schaffen würde. Ich bin überwältigt und genieße diese beruhigende Harmonie der Reisfelder. Am Strassenrand blühen die Weihnachtssterne und ich bekomme Heimweh. Voll bepackte LKWs u...

ÜBERFAHRT NACH KOLUMBIEN

Martina 25.4.2015 Wir haben Kuba also wie geplant am 25.4. in der Früh verlassen. Vor uns liegen ca.580 sm und wir rechnen mit 5 Tagen und 4 Nächten. Zwischen Kuba, Haiti und Jamaika gibt es bekanntlicherweise entweder viel Wind oder nur umlaufende Schwachwinde. Unser Hauptaugenmerk lag aber auf die zu erwartenden Windverhältnisse vor dem Kap Aguja in Kolumbien. Denn am Festland ragt ein 5395 m hoher Berg in den Himmel. Dadurch entstehen hier laufend extrem starke Winde. Unter Seglern als eine sehr schwierige Strecke bekannt, Wind und Welle machen einem das Leben schwer. Es wird empfohlen den Bereich gut zu beobachten und mit einem Abstand von 100 sm zu umfahren. Schon mein Vater hat von einer seiner schwierigsten Überfahrten von den ABC Inseln (Curacao) nach Panama berichtet. In den Papierseekarten finden wir seine Wegpunkte mit einem Abstand von nur 50 sm. In unserer ersten Nacht auf der Höhe von Jamaika, kommt schön langsam Wind auf. 26.4.2015 Gleich nach der südöstlich von Jamaika ...