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2. VERSUCH

Florian

Nach unserem Schreck mit der Falcon Explorer beim ersten Versuch nach Little Tobago zu kommen, haben wir heute den zweiten Versuch unternommen, gemeinsam mit der Angicamaro auf die Atlantikseite von Tobago zu gelangen.

Diesmal wählten wir die Route zwischen der kleinen Insel und der Nordspitze von Tobago; berüchtigt durch Untiefen und Strömungen - bei schlechtem Wetter unbedingt zu meiden. Wir hatten allerdings schönes Wetter und so tuckerten wir vorsichtig zwischen den Untiefen hindurch - natürlich den Wind auf die Nase. Die Strömung bremste uns auch noch um 3 Knoten, aber mit restlichen 2 Knoten Fahrt über Grund schoben wir uns doch Meter um Meter durch die Durchfahrt.

Danach konnten wir nach Süden abfallen und die Genua setzen. Das war auch gut so, denn die starke Strömung, der offene Atlantik und die Untiefen fabrizierten ganz hervorragende Wellen aus allen Richtungen - es war ein tadelloses Gewackle. Die Genua half ein wenig zu stabilisieren, aber dann war auch der Wind weg und wir mussten die letzten zwei Meilen bis zur Anse Battaux durchhalten. Sobald wir das kleine Goat Island im Rücken hatten, war die Welle gebrochen und wir tuckerten in die Anse Battaux. Dort fiel der Anker auf 7 Meter vor der netten Hotelanlage "Blue Waters Inn".


Hier sind Segler jederzeit willkommen, und wenn man etwas konsumiert kann man auch die Duschen und die Toiletten benützen.






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