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PAZIFIKÜBERQUERUNG 20. TAG

Florian

07./08.05.2016

Endlich ist genug Wind, dass die Segel nicht mehr schlagen. Und der Wind nimmt im Laufe der Nacht auch noch zu. Mich erstaunen immer wieder die Drohnen am nächtlichen Sternenhimmel. In jeder Nacht unserer Pazifiküberquerung hatten wir zumindest 2 Drohnen in Sichtweite gehabt; so auch diese Nacht wieder. Ich frage mich, welche Funktion diese Drohnen haben und insbesondere, wie sie das mit der Energieversorgung schaffen einige tausend Kilometer Luftlinie vom nächsten Land entfernt.

In der Früh "knacken" wir den 129. Längengrad - nur noch 10 Längengrade bis Hiva Oa. Insgesamt werden es bis dahin 48 Längengrade seit Galapagos oder 60 seit Panama gewesen sein - das ist ein Sechstel des Erdumfanges; die Distanzen erstaunen mich immer wieder. Bislang kann ich jedenfalls bestätigen, dass die Erde rund ist.


Am Morgen legt der Wind noch zu; wir haben nun gute 15 Knoten aus ESE und unser ESPERANZA fliegt wellenunterstützt mit 7 - 8 Knoten dahin (einmal leuchten sogar 11 Knoten am Plotter auf).


Wir hängen die MODESTA und auch die PLASTIC PLANKTON immer mehr ab. Unsere ESPERANZA fühlt sich offensichtlich wohl! Die ersten Pläne für eine Ankunftsparty mit Musikunterstützung werden von unserer Flotte bereits geschmiedet. Die ersten Schiffe, die mit uns von den Galapagos ausgelaufen sind, sollten Morgen ankommen. Jetzt müssen wir die letzten Tage noch konzentriert sein, denn bei diesem Wind darf kein Fehler unterlaufen.

Position 08.05.2016, 16:00 UTC, 09°36´S 129°14´W, Log 3922, etmal 143 sm. Es geht uns gut!






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