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SPORTSEGELN

Florian

08.08.2017

Eigentlich wollten wir ja bereits gestern in der Blue Lagoon sein, doch da hat uns das Reisebüro offenbar falsch vermittelt und wir sind stattdessen beim Manta Point gelandet. Wir haben bald erkannt, dass wir nicht in der Blue Lagoon vor Nacula Island sind, also brechen wir heute bald wieder auf und segeln weiter nach Norden. Im Windschatten der Inseln müssen wir motorsegeln und die Fallböen beuteln uns ordentlich durch. Ich habe alle Hände voll zu tun und Martina meint, dass ich deshalb heute nicht abwaschen brauche.


Dann kommen wir aus dem Windschatten aufs offene Meer und es pfeift mit 20 -25 Knoten. Ich lege das erste Reff ein und dennoch "fliegt" die ESPERANZA mit bis zu 7 Knoten durch das recht glatte Wasser. Die überall vorhandenen Riffe brechen die Welle und es gibt daher höchst sportliches Segeln. Für Martinas Geschmack legt sich die ESPERANZA gelegentlich zu stark um, aber wir kommen gut in den Windschatten der Inseln um die Blue Lagoon.


Segel runter und gegen den Starkwind (22 Knoten) - natürlich auf die Nase - zum Ankerplatz motoren. Dort stellt sich das Ankermanöver als schwierig heraus, da die besten Plätze bereits belegt sind.


Nach dem vierten Ankermanöver und einem leichten Disput mit einem amerikanischen Bootsnachbar, der meint, dass wir zu knapp neben ihm ankern, finden wir schließlich auf 18 Metern Wassertiefe einen Platz weit genug weg und doch noch sicher genug im Windschatten. Hier wollen wir uns vor den angesagten Starkwinden verstecken und einige Tage ausspannen (wir waren noch nicht einmal im Wasser). Und schön langsam beginnen wir unsere Überfahrt nach Vanuatu zu planen.

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