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WIR SEGELN WIEDER

Florian

06.08.2017

Als ich gestern nach mehrfachen Startproblemen unser Auto bei Hertz am Flughafen zurückgegeben habe, war gerade ein neuer Kunde mit zwei Kindern da, dem man ebenfalls mitgeteilt hat, dass seine Reservierung nicht funktioniert und man kein Auto für ihn hat. Er hat unser Auto bekommen - natürlich ebenfalls ungereinigt und ohne Bedienungsanleitung. Ich habe ihn vor dem Fahrzeug gewarnt. So etwas ist mir noch bei keinem Mietwagenunternehmen passiert. Ich wäre nicht verwundert, wenn man bald von der Insolvenz oder Übernahme von Hertz lesen würde.

Danach haben wir in der ESPERANZA letzte Arbeiten verrichtet. Martina hat Melanzani eingekocht und ich habe unser Waschbecken wieder einmal abgedichtet - diesmal allerdings mit Epoxy, das sollte jetzt endgültig und auf ewig dicht sein.



So verlassen wir heute Morgen also die Vuda Marina und segeln nach Norden zu den Yasawas, die Inselgruppe nördlich der Mamanucas.


Der Wind ist ein Lotteriespiel, aber es ist ein netter Segeltag, bei dem wir alle Systeme einem Test unterziehen können - alles funktioniert, nur wir finden ein Wespennest im Großsegel. Gestern hat in der ESPERANZA eine Wespe Martina in die Zehe gestochen, woraufhin sie so geschrien hat, dass ich schon geglaubt habe, jetzt hat ihre letzte Stunde geschlagen. Wespen gibt es jetzt jedenfalls keine mehr an Bord.


Gegen 17 Uhr nach 30 Seemeilen lassen wir den Anker in der Südbucht von Waya auf 18 Meter fallen. Die Bucht ist leider nicht optimal zum Ankern und es steht die Welle herein, aber es ist schon zu spät, um uns einen besseren Platz zu suchen.


So werden wir also vom Pazifik gleich gebührend wieder in Empfang genommen bzw. in den Schlaf geschaukelt.

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