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MOUNT GAMBIER

17.11.2017

Florian

Vorweg in unserer Serie - Geographie für Fortgeschrittene - ein knifflige Frage: Letzte Nacht haben wir am Pinks Sand Beach übernachtet. Der Strand verläuft dort von Nordost nach Südwest zum Cape Jaffa. Wir befinden uns auf 36° S und die Sonne derzeit auf etwa 14°S. Dennoch haben wir die Sonne im Südwesten untergehen sehen. Warum?

Also wir brauchen etwa bis Mittag, bis wir unsere Lösung als korrekt empfinden, wobei ich natürlich einige Male auf die Gegenfahrbahn abkomme, denn die Diskussion mit Martina findet natürlich beim Fahren statt.

Für uns gehts heute weiter nach Robe, einem entzückenden - und augenscheinlich sehr wohlhabenden - Ferienort am Süd-Pazifik.






Über Millicent und vorbei an kilometerlangen Föhrenwaldaufforstungen


gehts weg von der Küste nach Mount Gambier; 22.000 Einwohner und zwei spektakuläre Kraterseen. In der örtlichen Bibliothek kann man kostenlos ein Fahrrad ausleihen, und so radelt Martina und ich laufe um den berühmten Blue Lake - und der ist wirklich sehr blau (allerdings Badeverbot da Trinkwasserreservoir).




Gleich daneben gibts noch den Valley Lake, ein wunderbares Freizeitgebiet: Schwimmen, Motorboot-, Wasserschi- und Jetskifahren. Wir genießen unser Abendessen am Seeufer.


Mitten im Stadtzentrum - also wirklich genau im Zentrum - gibts den Cave Garden, in dem bei Einbruch der Dunkelheit eine Sound- und Lichtshow abgehalten wird und alte Geschichten der Aboriginese projiziert werden.



 



Über den Hintergrund dieser überall existierenden Aboriginese Kulturdarbietungen bin ich mir noch nicht ganz im klaren. Überall gibt es Museen, Darbietungen, Ausstellungen, etc. über Aboriginese Kultur - nur Aboriginese findet man dabei nie. Schätze da existieren öffentlich Förderungsmitteln, die gerne in Anspruch genommen werden.

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