Direkt zum Hauptbereich

KURIOS UND LUSTIG

3.3.2018

Martina

Wir sind gestern am Abend nach dem Konzert noch ca. 20 Kilometer bis zu unserem Schlafplatz gefahren. Florian ist schön langsam und vorsichtig gefahren, denn so ein nachtaktives Känguru, Wallaby oder einen Wombat auf der Motorhaube wollen wir nicht.


Heute morgen geht es weiter Richtung Armidale. Die hügelige Landschaft ist nach wie vor extrem trocken und die Landschaft zeigt sich in Beige-, Grau- und Brauntönen. In der Zeitung lesen wir von Wassersparmaßnahmen der Alarmstufe 2, das bedeutet Einschränkungen bei Autowäsche, Gartengießen und ein Swimmingpoolbefüllverbot.


Im Zentrum von Armidale ist heute gähnende Leere, denn am Showground am Rande der Stadt findet eine 2-tägige Landwirtschaftsmesse statt. Wir spazieren einmal durch die Fußgängerzone, besuchen noch die Katholische Kirche....




.... dann werfen wir uns auch ins Countryleben.





Ein riesiges Freizeitgelände mit 4 Hallen und einer Grünflächen steht für dieses Fest bereit. In den Hallen ist von Kuchen, Blumen, Handarbeiten, Fotos und Kleintieren alles zu finden. Der gesamte Ort ist mit seinen Produkten bei der Ausstellung präsent und die schönsten und besten Ausstellungsstücke werden prämiert.

Wie nennt man diese Hühnerart?

Wir kommen gerade rechtzeitig zur Beurteilung des schönsten und besten Stieres.


Bewerbe wie der Wettkampf der Jungbauern mit Strohballentragen und Schafe von einem Gatter zum anderen treiben sind besonders lustig, denn einige der Schafe suchen das Weite und lassen sich nur schwer wieder einfangen.


Peitschen knallen ist - glaube ich - bei uns auch nicht sehr verbreitet, aber hier gibt es sogar Meisterschaften.

Um 21 Uhr erleben wir ein Feuerwerk der Extraklasse. ich habe so ein spektakuläres und langes Feuerwerk noch nie gesehen.

Der Abschluss der Messe ist sehr kurios - ein Demolition Derby. Cirka 20 speziell umgebaute Autos stellen sich mit Blickrichtung nach Außen in einen Kreis mit einem Durchmesser von etwa 60 Metern auf. Dann ertönt ein Startsignal und die Fahrer beginnen im Retourgang aufeinander los zu fahren. Sie schießen sie sich ab wie im Autodrom. Wer als letzter noch fährt, hat gewonnen.






Ein riesen Spaß und für uns etwas Neues.

Beliebte Posts aus diesem Blog

GUTE GEFÄHRTIN

Martina Nachdem die Esperanza ihre dritte Weltumsegelung geschafft hat, möchte ich euch meinen Rückblick auf diese wunderschöne Zeit nicht vorenthalten. Wir sind als Ehepaar und perfektes Team losgesegelt. Jeder hatte seine Aufgaben und wir haben uns wunderbar ergänzt. Das Vertrauen sich auf den Anderen verlassen zu können war immer da. Ich habe trotz meiner Seekrankheit meine Aufgaben an Bord immer wahrgenommen, war immer mit Rat und Tat zur Stelle und habe zu vielen Verbesserungen und auch Vermeidungen von größeren Problemen beigetragen. Somit habe ich einen großen Anteil an dieser gelungenen Weltumsegelung von Florian beigetragen. In über 5 Jahren habe ich auf der Esperanza 25.215 Seemeilen zurückgelegt, das spricht für sich. Die letzten von Florian alleine gesegelten 7.842 Seemeilen haben ihm, wie er selbst schreibt, viel Angst und Anstrengung gekostet, und das obwohl er die langen Strecken mit sogar 2 Helfern an Bord zurückgelegt hat.   An dieser Äußerung ist deutlich zu erken...

BALI TÄNZE

22.9./23.9.2018 Martina Mit einem kleinen Mietauto mache ich mich alleine auf den Weg durch Bali. Mein Navi führt mich über enge, steile Straßen Richtung Süden. So steil, dass man hier abwartet, bis das Auto vor einem den Stieg geschafft hat, erst dann fährt man selbst auch hinauf. Man hupt vor den engen steilen Kurven, damit man einen möglichen Entgegenkommenden warnt. Das alles bei Linksverkehr und hunderten Mopeds, die wie lästige Gelsen von überall nach überall fahren und mir teilweise dreispurig entgegen kommen. Nach anstrengenden 2 Stunden Fahrt erreiche ich mein erstes Ziel. Die "Jatiluwih Rice Fields" sind ein UNESCO Kulturerbe. Diese liegen etwas abgelegen von den gängigen Reiserouten und somit ist es nicht ganz so touristisch. Außerdem sind die Straßen so eng, dass es kein Autobus hierher schaffen würde. Ich bin überwältigt und genieße diese beruhigende Harmonie der Reisfelder. Am Strassenrand blühen die Weihnachtssterne und ich bekomme Heimweh. Voll bepackte LKWs u...

ÜBERFAHRT NACH KOLUMBIEN

Martina 25.4.2015 Wir haben Kuba also wie geplant am 25.4. in der Früh verlassen. Vor uns liegen ca.580 sm und wir rechnen mit 5 Tagen und 4 Nächten. Zwischen Kuba, Haiti und Jamaika gibt es bekanntlicherweise entweder viel Wind oder nur umlaufende Schwachwinde. Unser Hauptaugenmerk lag aber auf die zu erwartenden Windverhältnisse vor dem Kap Aguja in Kolumbien. Denn am Festland ragt ein 5395 m hoher Berg in den Himmel. Dadurch entstehen hier laufend extrem starke Winde. Unter Seglern als eine sehr schwierige Strecke bekannt, Wind und Welle machen einem das Leben schwer. Es wird empfohlen den Bereich gut zu beobachten und mit einem Abstand von 100 sm zu umfahren. Schon mein Vater hat von einer seiner schwierigsten Überfahrten von den ABC Inseln (Curacao) nach Panama berichtet. In den Papierseekarten finden wir seine Wegpunkte mit einem Abstand von nur 50 sm. In unserer ersten Nacht auf der Höhe von Jamaika, kommt schön langsam Wind auf. 26.4.2015 Gleich nach der südöstlich von Jamaika ...